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Burnout

Pollywauz

Lutz Wolfram
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Da die neue Volkskrankheit "Burnout" in Deutschland immer mehr zunimmt, was eine Folge der sich immer mehr verdichtenden Arbeitsbelastungen ist, möchte ich hier einmal ein Thema dazu eröffnen.

Ein Burnout-Syndrom (englisch (to) burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.
Burnout ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien (siehe Abschnitt ICD), sondern eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung und wird meist durch Stress ausgelöst, der nicht bewältigt werden kann. Burnout wurde zunächst bei helfenden Berufen beschrieben und ist auch in zahlreichen anderen Berufsgruppen zu beobachten. Dazu gehören Lehrer, Sportler, Politiker, Forschungsmitarbeiter, Langzeitpflegende kranker Angehöriger bis hin zu Verkäufern.
Quelle: Wikipedia

Hier einige Seiten auf denen sich Betroffene informieren können.

http://www.burnout.net/

[url]http://www.palverlag.de/Burnout_Test.html
[/url]

Burnout ist keine Grippe
Ausgebrannt und leer - psychische Belastungen am Arbeitsplatz nehmen zu und die Zahl der Erkrankten steigt stetig an. Wenn die Arbeit über den Kopf wächst, ist das kein Fall für Internet-Selbsttests. Menschen mit Burnout brauchen Hilfe - und zwar schnell.
Quelle: http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg...-belastungen-am-arbeitsplatz-burnout-5179.htm

Eine tickende gesellschaftliche Zeitbombe
Über Stress bei der Arbeit redet fast jeder. Burnout ist eines der Top-Themen in Zeitungen und Magazinen. Auch die IG Metall kümmert sich schon lange um den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und psychischer Gesundheit. Jetzt hat sie neue Daten erhoben und drängt auf mehr Prävention.
Quelle: http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg...betriebsraete-bestaetigen-steigenden-8560.htm

IG Metall-Broschüre Burnout / PDF (2468 KB)
 

Pollywauz

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Buchtip "Miriam Meckel: Brief an mein Leben"

Brief an mein Leben : Erfahrungen mit einem Burnout [Gebundene Ausgabe] bei Amazon.

Produktbeschreibungen
Aus der Amazon.de-Redaktion

Burnout ist drauf und dran zur Volkskrankheit der modernen Leistungsgesellschaft zu werden. Inzwischen leiden sogar schon vom Schulstress überforderte Teenager an den Symptomen des psychosomatischen Erschöpfungssyndroms. Zu seinen prominentesten Opfern zählt derzeit wohl Miriam Meckel, die Lebensgefährtin der TV-Moderatorin Anne Will. Der Kommunikationswissenschaftlerin, die bereits im Alter von 42 Jahren auf eine geradezu (alb-)traumhafte Karriere zurückblicken kann, hat ihre berufliche Hyperaktivität beinahe das Leben gekostet. Doch statt den Warnschuss zur inneren Einkehr zu nutzen hat Meckel ihre Zwangspause zur Rekonvaleszenz in der Allgäuer Idylle dazu genutzt, über ihren Burnout ein Buch zu schreiben. Und nun tingelt sie neben ihren sonstigen Verpflichtungen zur Abwechslung zusätzlich auch noch als Expertin für die Risiken des Workaholismus durchs Land. Dabei gibt sie sich in ihrem Buch durchaus glaubhaft nachdenklich, selbstkritisch, zerknirscht und geläutert. Anderen zur Warnung und sich selbst zur Mahnung reflektiert sie in Brief an mein Leben über die immer rasanter fortschreitende Flexibilisierung des modernen Lebens, die zu einer wachsenden Überforderung des Einzelnen beitrage. „Menschen funktionieren nicht. Sie leben. Und von Zeit zu Zeit gibt es Dinge, die uns zeigen, dass das Leben endlich ist. Wir bemerken dann, dass es sich lohnt, Ausnahmen und Abstriche zu machen…" etc. pp.
Doch die Koketterie der Autorin mit dem Burnout – „gehört zum erfolgreichen Berufsleben wie das Eigenheim zur Vorbildfamilie“ – und die Verve, mit der sie sich in die Promotion ihres Buches stürzt, künden weniger von Besserung als von Rückfall. Wenn das mal gut geht. – Franz Klotz
Kurzbeschreibung
Eine erfolgreiche Frau klappt zusammen. Ihr Körper zieht die Notbremse, nichts geht mehr. Die Diagnose: Burnout. In einer Klinik im Allgäu beginnt sie, einen «Brief an mein Leben» zu schreiben. «Ich war fünfzehn Jahre um die Welt gereist, hatte gearbeitet, geredet, geschrieben, akquiriert, repräsentiert, bis der Arzt kam. Im Wortsinne. Ich habe keine Grenzen gesetzt, mir selbst nicht und auch nicht meiner Umwelt, die zuweilen viel verlangt, mich ausgesaugt hat wie ein Blutegel seinen Wirt. Und das meiste von dem, was ich gemacht habe, hat mir tatsächlich Freude gemacht ... Aber ich habe in alldem nicht die aristotelische Mitte finden können zwischen dem ‹Zuviel› und dem ‹Zuwenig›. Nun war ich plötzlich stillgelegt, wiederum im Wortsinne ...»
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Internetseite von Miriam Meckel

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Weiter Seiten zum Buch:

http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Miriam_Meckel_Brief_an_mein_Leben.2846443.html

http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/karriere-bis-der-arzt-kam.html

[url]http://www.perlentaucher.de/buch/33882.html
[/url]

http://www.fem.com/private/miriam-meckel-brief-an-mein-leben-diagnose-burnout-6092.html
 

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Lutz Wolfram
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ICD-Code

Nach der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) wird dem Burnout nur eine so genannte Z-Ziffer zugesprochen für >>Personen, die das Gesundheitswesen aus sonstigen Gründen in Anspruch nehmen<<. Unter Z73.0 findet sich Burnout als Zustand der totalen Erschöpfung.

Hier die Liste der ICD-Code.
 

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Johanniskraut

JOHANNISKRAUT

Kein Antidepressivum, geschweige denn auf pflanzlicher Basis, hat in den letzten Jahren einen solch spektakulären Aufschwung genommen wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum L.). Inzwischen steht es unter den antidepressiven Substanzen nach Verordnung und Verwendung sogar an vorderster Stelle (auch wenn es inzwischen wieder Umsatzeinbrüche gab). Und dass es sich um ein "teures Edel-Placebo" handelt, behaupten nicht einmal mehr seine schärfsten Kritiker, im Gegenteil: das Phyto-Antidepressivum Johanniskraut hat inzwischen durch mehr als 40 klinisch-therapeutische Studien belegt, dass sein Behandlungserfolg für leichtere (bis mittelschwere) Depressionen mit dem von synthetischen ("chemischen") Antidepressiva vergleichbar ist. Außerdem werden noch spezielle Heilanzeigen diskutiert: Winterdepression, körperbezogene Störungen, Trauerreaktion, Burnout-Syndrom, prämenstruelle Störungen, Klimakterium, Tinnitus (Ohrgeräusche), chronischer Schmerz u. a.
Die Nebenwirkungen halten sich - zumindest zahlenmäßig - in Grenzen (sind jedoch bei ausreichender Dosierung auch nicht völlig vernachlässigbar). Bei den Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln gibt es allerdings klinische Erkenntnisse, die im Einzelfall zu prüfen sind.
Insgesamt gilt Johanniskraut - zumindest für einen großen Teil der (leichteren bis mittelschweren) depressiven Zustände - als sinnvolle Behandlungsalternative. Da Depressionen aber nicht nur belastend, sondern auch gefährlich werden können, sollte es einzig und allein der Arzt sein, der hier über die Therapie entscheidet, den Verlauf kontrolliert und den Behandlungsabschluss bestimmt.
  • Johanniskraut beim Burnout-Syndrom
Burnout bezeichnet das Gefühl des Ausgebranntseins, der Erschöpfung, aber mit dem verhängnisvollen Beigeschmack der Verbitterung. Oder - wie es früher treffend beschrieben wurde: Nicht nur als "Stress-Syndrom der helfenden Berufe", sondern vor allem "als Folge von schlechten Bedingungen, unter denen viele gute Leute tätig sein müssen".
Die Therapie des Burnout-Syndroms richtet sich nach Beschwerdebild und Verlauf: nervös-gespannt, unruhig-reizbar bis aggressiv, resigniert-deprimiert (was noch keine Depression ist!), ängstlich-zurückgezogen, erschöpft bis apathisch usw. Ob eine Pharmakotherapie nötig ist, entscheidet allein der Arzt (der auch beim Burnout-Syndrom konsultiert werden sollte, bevor sich ernstere Folge-Störungen abzeichnen). Vor allem muss er nach dem erwähnten Beschwerdebild abwägen, was er für erfolgsversprechend hält: beruhigende und angstlösende Tranquilizer (mit allen Risiken bei Langzeitbehandlung); stimmungsaufhellende Antidepressiva, entweder aktivierend, antriebsneutral oder sedierend; beruhigende, dämpfende oder schlaffördernde Neuroleptika (meist niederpotente, gelegentlich aber auch die hochpotente "Wochenspritze"); Beta-Rezeptorenblocker (in der Regel gegen körperbetonte Angstsymptome wie Zittern, Herzsensationen usw.?). Oder psychotrope Phytopharmaka, bei denen beruhigende (Baldrian, Melisse, Hopfen, Passionsblume), angstlösende (Kava-Kava/Kavain) oder stimmungsaufhellende Arzneimittel zur Verfügung stehen, also das Johanniskraut.
In der Tat empfiehlt sich bei zunehmender Resignation, Niedergeschlagenheit, Deprimiertheit und weiteren, vor allem körperlich betonten Depressions-Symptomen erst einmal der Versuch mit dem Phyto-Antidepressivum. Oftmals ist bei der vorherrschenden Wesensart von Burnout-Betroffenen der medikamentöse Einstieg überhaupt erst über "natürliche Pflanzenheilmittel" möglich. Auch die Nebenwirkungs-Empfindlichkeit, die gerade bei diesen Patienten (die sich lange nicht als solche sehen) erheblich sein kann, pflegt durch Pflanzenmittel nicht zum Problem zu werden. So gesehen ist der Versuch einer Johanniskraut-Therapie beim resigniert-deprimierten Erschöpfungs-Typ des Burnout-Syndroms (wenn man das einmal so unwissenschaftlich bezeichnen will) eine sinnvolle Maßnahme. Sie bedarf aber der gleichen Konsequenzen wie bei einer Depressions-Therapie.
Da aber gerade Burnout-Patienten nicht zu den geduldigsten gehören und ihre Einnahmezuverlässigkeit eher begrenzt ist, muss der Arzt, wenn er sich zu einer solchen Behandlung einmal entschlossen hat, auch mit psychagogisch fester Hand die Therapietreue sichern - soweit als möglich.
Hier alles lesen.

Quelle: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/cgi-bin/sitesearch.php.cgi
 

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Hier einige weiterführende Links zum Thema Burnout und Depression.

Zu Depressionen, Ängsten, seelischer Gesundheit:
http://www.kompetenznetz-depression.de/
http://www.buendnis-depression.de/
http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/depressioninfo
http://www.angst-und-depri.info/
http://www.seelischegesundheit.net/
http://www.depressionsliga.de/

Integrationsfachdienste in den Bundesländern:

http://www.integrationsaemter.de/integrationsfachdienste/88c51/index.html

Kritische Informationen zu Psychiatrie:

http://www.psychiatrie.de/

Selbsttest:

Ein Selbsttest für Burnout ist auf folgender Internetseite zu finden:
http://www.banane-design.de/temp/cconsult/burnout-test/index.php
Ein Selbsttest für Depression ist auf folgender Internetseite zu finden:
http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/selbsttest.htm

Informationen zu Therapien und Therapeuten:
http://www.psycho-ffm.de/

Informationen zu Rehabilitation und Reha-Kliniken:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/sid_C9F4A5D4CD659183699982645800F71B.cae01/SharedDocs/de/Navigation/Rehabilitation/leistungen_node.html
http://www.rehakliniken.de/

Seminare und Beratung für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsräte etc.:
http://www.systemberatung-gimbel.de/

Qualifizierung zum Betrieblichen Ansprechpartner (psych):
http://www.lwl.org/LWL/Soziales/integrationsamt/kursprogramm/kurse_und_infoveranstaltungen/ausundfortbildungen/wbap/

Psychische Gesundheit im Erwerbsleben:
http://www.iga-info.de/

Informationen zu Gratifikationskrise nach Johannes Siegrist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gratifikationskrise

Übersicht über alle Diagnosen:
http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/

Informationen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Psychische-Fehlbelastung-Stress/Psychische-Fehlbelastung-Stress.html

Informationen der IG-Metall zu Guter Arbeit:
http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/gesundheit-und-gute-arbeit-191.htm

Zeitschrift "Gute Arbeit" aus dem Bund-Verlag:
http://www.gutearbeit-online.de/

Information, Literatur und Internetadresse des Deutschen Netzwerkes für betriebliche Gesundheitsförderung:
http://www.dnbgf.de/downloads/psyga-transfer.html

Initiative "Neue Qualität der Arbeit":
http://www.inqa.de/

Handlungshilfen:
  • für Beschäftigte
"Kein Stress mit dem Stress"
http://www.move-europe.de/fileadmin/rs-dokumente/dateien/Dateien_2010/Handlungshilfe-Beschaeftigte.pdf
  • für Führungskräfte
"Kein Stress mit dem Stress"
http://www.move-europe.de/fileadmin/rs-dokumente/dateien/Mental_Health_HH-Fuehrungskraefte.pdf


Aufruf von psychosomatischen Kliniken:
http://www.psychosoziale-lage.de/

Broschüren zum Thema Depressionen und psychische Erkrankungen:
  • Neue BMBF-Broschüren zu Depression und Sinnesforschung
http://www.bmbf.de/_dpsearch/highlight/searchresult.php?URL=http://www.bmbf.de/press/1933.php&QUERY=Depression
  • Nervensystem und Psyche
http://www.bmbf.de/_dpsearch/highlight/searchresult.php?URL=http://www.bmbf.de/de/1164.php&QUERY=Depression
  • Psychische Erkrankungen
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/_media/11_NL_PsychischeErkrankungen.pdf

Erklärungen von neurologischen und psychischen Erkrankungen:
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/show.php3?id=20&nodeid=

Stress und Burnout in der IT_Branche:
http://www.asanger.de/titeluebersicht/arbeitbetrieb/burnout-in-der-it-branche.php

Quelle der Links, sind überwiegend Handlungshilfen, Flyer, Broschüren so wie Internetseiten der IG-Metall.




"Gemeinsam für ein gutes Leben"
 

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Buchtip "Ursula Nuber - Depression"

Leseprobe:

Die Depression gilt als der „Schnupfen“ unter den psychischen Erkrankungen. Nicht, weil sie so harmlos ist wie eine Erkältung, sondern weil sie inzwischen so häufig auftritt, dass Experten von einer „Depressionsepidemie“ sprechen. Weltweit, so schätzt die Weltgesundheitsorganisation, leiden über 300 Millionen Menschen an Depressionen. In Deutschland sind es 2,8 Millionen Männer und 5 Millionen Frauen. Im Jahr 2020, so die WHO, wird die chronische Depression die zweithäufigste Erkrankung – nach den Herzkreislauferkrankungen – weltweit sein. Die deutschen Krankenkassen bestätigen die Zunahme der Depression. Sie sprechen zum Teil von einem „dramatischen Anstieg“. So zeigt zum Beispiel eine Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK): Im Zeitraum von 1997 bis 2004 ging die Zahl der psychischen Erkrankungen um 70 Prozent nach oben, am häufigsten litten die Betroffenen unter Ängsten und depressiven Störungen. Besonders betroffen waren junge Menschen, konkret: die 15- bis 34-Jährigen. In dieser Altersgruppe hat sich die Zahl der Fälle zum Teil verdoppelt.
Hier weiter lesen.
 

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Von der Leyen sagt Burn-out den Kampf an

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Arbeitnehmer besser vor psychischen Belastungen am Arbeitsplatz schützen und dabei auch die Betriebe in die Pflicht nehmen. „Das ist für mich eines der großen Ziele im Arbeitsschutz“, sagte von der Leyen „Welt Online“.
„Wir sind in den letzten Jahrzehnten weit vorangekommen, um schwere körperliche Schäden durch Arbeit, etwa durch Fließbandarbeit, deutlich zu reduzieren. Das können wir bei den psychischen Belastungen auch schaffen.“ Im kommenden Jahr werde die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie mit den Ländern, den Unfallversicherungsträgern, dort einen Schwerpunkt setzen und die Konzepte mit Hilfe der Arbeitgeber und Gewerkschaften in die Betriebe hineintragen, kündigte die Ministerin an. Dies habe große Auswirkungen auf die Volkswirtschaft. Die Behandlungskosten für psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz werden nach den Worten von der Leyens heute bereits auf rund 27 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Die Krankheitstage durch psychische Erkrankungen hätten sich in den letzten fünfzehn Jahren fast verdoppelt.
Hier weiter lesen: http://www.welt.de/wirtschaft/article13773959/Von-der-Leyen-sagt-Burn-out-den-Kampf-an.html
 

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"Anti-Stress-Verordnung"

ist eine Initiative der IG-Metall. Der Entwurf dieser Verordnung, soll klare Regeln schaffen, um den steigenden Stress am Arbeitsplatz zu verringern und die Gesundheit der Menschen zu schützen .
Gute Arbeit braucht klare Regeln

Wie hell oder dunkel darf es sein oder wie laut? Fast alles ist gesetzlich geregelt. Nicht aber, wenn Mitarbeiter nach Feierabend oder am Wochenende per E-Mail, SMS oder Anruf für den Chef ständig erreichbar sein müssen. Arbeitsstress und Zeitdruck sind allgegenwärtig und machen psychisch krank. Deshalb macht sich die IG Metall stark für eine Anti-Stress-Verordnung mit klaren Regeln.
Hier weiter lesen:
http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/anti-stress-verordnung-eine-initiative-der-ig-metall-10336.htm

Die Broschüre "Anti-Stress-Verordnung" enthält neben dem Entwurf der Verordnung, Erläuterungen, Daten und Hintergrundinformationen zu psychischen Belastungen.
Die Broschüre kann hier, für 3,50€ bestellt werden:
http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg...ng&stufe=1&ende=11&beginn=0&btn_submit=SUCHEN
 

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Zum Thema Burnout ist ein neues Buch im Handel erschienen. Es wurde von Frank Meyer dieses Buch ist in Zusammenarbeit mit Weleda entstanden. Der Titel des Buches ist „Burnout Neue Kraft schöpfen“ gedruckt wird es im GU Multimedia Verlag. Zu diesem Buch gibt es eine CD mit Übungen.

Die Internetseite zum Buch ist über diesen Link zu erreichen:
http://burnout-neue-kraft.weebly.com/
 

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Publikation des Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
Gemeinsame Erklärung psychische Gesundheit in der Arbeitswelt
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund sind sich der wachsenden Bedeutung psychischer Gesundheit in der Arbeitswelt bewusst. Sie wollen gemeinsam dazu bei tragen, psychischen Erkrankungen vorzubeugen und die erfolgreiche Wiedereingliederung von psychisch erkrankten Beschäftigten zu verbessern.
http://www.bmas.de/DE/Service/Publi...aerung-psychische-gesundheit-arbeitswelt.html
 
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