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Aktionen von Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Dieses Thema im Forum "Aktionen, Demos & Petitionen" wurde erstellt von Pollywauz, 13 Dezember 2013.

  1. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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  2. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Hi Pollywauz

    Ich bin auch grundsätzlich gegen die Jagd auf Vögel. Manchmal frag ich mich allerdings, ob wir nicht eine Sache ausblenden, die jährlich vielen Millionen Vögeln das Leben kosten - und zwar unsere Gebäude. In dem Buch "Das Ende der Nacht" in dem es um Lichtverschmutzung geht, werden ungeheuer hohe Zahlen toter Vögel genannt, die beim Vogelzug ihr Leben an den (Büro-)Hochhäusern etc verlieren. Wahrscheinlich wird kein einziges davon nachts nicht mehr beleuchtet, damit Vögel nicht mehr sterben müssen.

    LG Adaneth
     
  3. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Hallo Adaneth,
    auch an Windkraftanlagen gibt es jährlich viele tödliche Zusammenstöße bei wandernden Vogelarten.
    Das Problem mit der Lichtverschmutzung wird nicht ausgeblendet, es gibt dazu Untersuchungen, was ja das von Dir erwähnte Buch belegt.
    Daran, solche Zusammenstöße zu vermeiden, wird auch gearbeitet und nach Lösungen gesucht.
    Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht geringere Aufloesung (PDF-Datei)
     
  4. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Ich wollte damit nicht sagen, dass es keine Leute gibt, die sich darum kümmern. Aber es ist im Bewusstsein der Menschen überhaupt noch nicht angekommen. Und wenn ichs mal anspreche, dann gehts gleich los mit Sicherheit usw. Dabei haben Untersuchungen gezeigt, dass es nicht mehr Kriminalität gibt, wenn Städte ab Mitternacht die Straßenbeleuchtung abschalten.
     
  5. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    So hatte ich das auch nicht aufgefasst.

    Bei den Menschen ist vieles, was für unsere Natur und die Zukunft wichtig wäre, noch nicht angekommen. Ein Grund dafür ist auch in der Berichterstattung der Medien zu suchen. Ein weiterer Grund ist das schon in den meisten Schulen den Kindern und Jugendlichen oft nicht das nötige Bewusstsein dafür vermittelt wird, hier kommt es immer darauf an, welche Einstellung der entsprechende Lehrer zur Natur hat. Ein weiteres Problem ist der immer weiter steigende Leistungsdruck, um diesem zu entfliehen muss man dann immer neue Höhepunkte haben, welche dann nicht in dem suchen nach Ruhe in der Natur bestehen.

    Dies dürften dann nur Ausflüchte sein, denn man möchte sich nicht damit beschäftigen. Hierbei sollte man, je nach der Situation abschätzen, ob man das Thema lieber ruhen lässt, oder einen anderen Weg beschreitet um die Personen zum Nachdenken über diese Sache zu bewegen. Nur wenn es gelingt den Gegenüber zum Nachdenken über sein Handeln zu bewegen, kann man etwas Positives erreichen. Versucht man diese Person mit allen Mitteln von der Richtigkeit des eigenen Denkens auf Biegen und Brechen überzeugen zu wollen, erreicht man fast immer nur eine völlige Blockade dieser Person, was dann zu einer noch vehementeren Ablehnung zu diesem Thema führt.
     
  6. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    7 Januar 2011
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    Da hast du vollkommen recht. Deshalb bin ich meistens still, weil ich zu schnell in dieses Fahrwasser gerate. Ich neige zum missionieren. Leider.


    Neulich habe ich einen Bericht dazu gelesen und dass der Wald eigentlich mit Menschen überlaufen sei, die Ruhe und Erholung suchen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten mit meinen Eltern wos sonntags in den Wald ging und wir hin und zurück erst mal (jeweils) mindestens 1 Std. im Stau standen. Dafür war samstags nix los. Heute ist das anders. Immerzu sind Menschen unterwegs. Ich bleib dann auf meinem Balkon in der Stadt. Da ist es am ruhigsten, sind ja alle im Wald ;)
     

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