• Willkommen im Natura-Forum!
    Registriere Dich kostenlos und diskutiere mit über Ökostrom, gesunde Ernährung, Bio, Nachhaltigkeit uvm

Vorurteile und Fakten zum Solarstrom

Adaneth

Well-Known Member
Registriert
7 Januar 2011
Beiträge
1.097
Keine Ahnung, zur Entsorgung alter Anlagen steht tatsächlich nichts in dem Text. Aber es geht ja um Vorurteile gegenüber Solaranlagen und zur Entsorgung gibt es ja keine Vorurteile, oder liege ich da falsch?

Eine der Firmen, die Module herstellt, nimmt ihre alten auch wieder zurück, wenn es dann soweit ist. Ich dag aber jetzt nicht welche, wg Werbung und so ;-)
 

Hans47

New Member
Registriert
26 Oktober 2014
Beiträge
3
Ich habe mir eine Solaranlage auf meinen alten VW Bus eingebaut, ist echt super. Jetzt habe ich immer Strom egal wo ich hinfahre :).
(y):cool:
 

Hans47

New Member
Registriert
26 Oktober 2014
Beiträge
3
Jep, ich habe zwei Autobatterien eingebaut, die reichen aus. Also Laptop, Handy, Licht usw. geht alles ohne Probleme. :)
 

Adaneth

Well-Known Member
Registriert
7 Januar 2011
Beiträge
1.097
Hast du schon mal darüber nachgedacht dieses System auch zu Hause zu nutzen? Oder ist das zu umständlich?
 

Pollywauz

Lutz Wolfram
Teammitglied
Registriert
2 Januar 2011
Beiträge
754
Ort
Harth-Pöllnitz
Photovoltaik ist eine saubere Art Strom zu gewinnen, es gibt aber auch hier Dinge zu bedenken.
  • Bei Bränden von Gebäuden, gibt es Probleme beim Löschen, da die Anlagen bei Versorgung mit Licht weiterhin Strom erzeugen.
  • Bei aktuellen Anlagen soll es wohl auch schon zum Grillen von Vögeln gekommen sein.
  • Die aktuelle Umsetzung von Solaranlagen gibt zu denken, da hier oft so genannte Solarparks errichtet werden, die einen hohen Landverbrauch haben.
Auf lange Sicht ist diese Art der Energiegewinnug, aus meiner Sicht die beste Alternative zu den anderen Arten der Energiegewinnug.
Die Weiterentwicklung von Photovoltaik sollte voran getrieben werden und die verbliebenen Produktions- und Forschungsstandorte in Deutschland erhalten werden.

Um eine weiteren Fläschenverbrauch zu verhindern, sollten alle großen Gebäude mit dieser Art der Stromgewinnung ausgestattet werden, was auch zu einer Dezentralisierung der Stromerzeugung führen würde.
 

Adaneth

Well-Known Member
Registriert
7 Januar 2011
Beiträge
1.097
Hi Pollywauz,

deine Anmerkung zum Löschen von Bränden stimmt soweit. Ein Feuerwehrmann hat mir aber erklärt, dass ein Ausschalter für die Anlage an prominenter Stelle vorhanden sein kann/ muss (weiß nicht mehr ganz genau was von beidem) und dann das Löschen kein Problem mehr darstellt.

Allerdings finde ich die Konzentration auf Solarstrom etwas zu kurz gedacht. Wer Angst vor einem Solarkraftwerk au dem Dach hat, der kann mit Solarthermie die Zentralheizung unterstützen. Meiner Meinung nach wird das noch viel zu selten gemacht.

Den Flächenerbrauch seh ich auch kritisch, aber wenn ein Areal, das sonst nicht mehr zu nutzen ist, weil man z.B. dort mal Giftmüll deponiert hat, und es zu teuer ist zu sanieren, dann kann da auch ein Solarpark gebaut werden.
 

Pollywauz

Lutz Wolfram
Teammitglied
Registriert
2 Januar 2011
Beiträge
754
Ort
Harth-Pöllnitz
Hallo Adaneth,
ein Schalter dürfte schon Vorschrift sein, aber dieser trennt nur die Anlage vom Stromnetz. Solarzellen produzieren aber, so lange Licht darauf fällt Strom.

Allerdings finde ich die Konzentration auf Solarstrom etwas zu kurz gedacht.

Es wird nie eine Konzentration auf die Solarenergie geben, da wir sonst nur am Tage Strom hätten. Mann könnte dies zwar durch Speichermöglichkeiten ausgleichen, aber ob dies sinnvoll und finanzierbar wäre, kann ich nicht beurteilen. Allerdings würde eine stärkere Nutzung von Sonnenenergie in Form von Photovoltaik oder Solarthermie auf Dächern, der Umwelt helfen. Hierdurch könnten Teile des Energiebedarfes vor Ort erzeugt werden, was den Ausbau von Windenergie- und Solarparks verringern würde und auch neue teure Energietrassen müssten nicht mehr zwangsläufig gebaut werden.

aber wenn ein Areal, das sonst nicht mehr zu nutzen ist, weil man z.B. dort mal Giftmüll deponiert hat

Ein Areal, welche durch Giftmüll nicht mehr nutzbar ist, würde bei mir sehr große Fragen aufwerfen. Solche Areale dürfte es in Deutschland nicht geben. Was aber Müllhalden betrifft, so werden diese hier in meiner Gegend so saniert, das dort inzwischen sogar Biotope entstanden sind. Das heißt, auch solche für den Bau oder die menschliche Nutzung Areale, sind für die Natur nützlich, vor allen bei unserer immer stärker voranschreitenden Umweltvernichtung.

Hier einmal ein aktueller Presseartikel zum Landverbrauch.
http://www.taz.de/Schlupfloch-fuer-Monokulturen/!152717/
 

Adaneth

Well-Known Member
Registriert
7 Januar 2011
Beiträge
1.097
Hi Pollywauz,

ein Schalter dürfte schon Vorschrift sein, aber dieser trennt nur die Anlage vom Stromnetz. Solarzellen produzieren aber, so lange Licht darauf fällt Strom.
Wenn der Hauptschalter aus ist, dann ists gut. So hab ichs erklär tbekommen. Mehr kann ich leider dazu auch nicht sagen. :-(

Ein Areal, welche durch Giftmüll nicht mehr nutzbar ist, würde bei mir sehr große Fragen aufwerfen. Solche Areale dürfte es in Deutschland nicht geben.
Die gibts aber bei uns - Bombentrichter wurden 1945 bis Mitte der 50ziger mit (giftigem) Industriemüll verfüllt. Was da jeweils drin ist weiß keiner und das macht die Sanierung teuer. Deshalb wurde das Gebiet nun versiegelt und der Dreck bleibt drin. Das heiße ich nicht gut, sehe es aber als einigermaßen sinnvoll an, dass die Brache für eine Solaranlage genutzt wird.

Dezentral ist immer gut - es gibt aber grade ziemliche Debatten bezüglich des Pfälzer Waldes und dem Wunsch einiger Kommunen dort Windräder aufzustellen. Das Biossphären-Prädikat könnte wegfallen. Da werden die sich vermutlich was anderes überlegen müssen, weil mit Solar siehts da auch nicht so gut aus...........
 

Pollywauz

Lutz Wolfram
Teammitglied
Registriert
2 Januar 2011
Beiträge
754
Ort
Harth-Pöllnitz
Ist ein Atomkraftwerk aus, wenn der Schalter zur Leitung ausgeschaltet wir?


Die gibts aber bei uns - Bombentrichter wurden 1945 bis Mitte der 50ziger mit (giftigem) Industriemüll verfüllt. Was da jeweils drin ist weiß keiner und das macht die Sanierung teuer.

In dem Fall geht man den kostengünstigsten Weg und geht das Risiko von Gesundheitsschäden der Bevölkerung ein. Die Fläche selbst könnte aber gerade weil diese für andere Zwecke nicht zur Verfügung steht als Biotop ausgebaut werden, denn die Gifte werden durch die Abdeckung der Deponie nicht nach oben durch gelassen. Die gefährlichen Stoffe können hierdurch nur nach unten weg und können somit das Grundwasser konterminieren.


Windräder sind ein heikles Thema, da hier oft die Belange des Naturschutzes nicht richtig beachtet werden. So werden Windräder oft in Zugrouten von Vögeln oder Fledermäusen genehmigt. Auch die Revierbereiche von Vögeln werden oft zu klein bemessen. Welche Auswirkungen Windräder im Walt haben, dürfte auch noch nicht ausreichend bekannt sein. Man spielt diese Dinge aber bewusst herunter, um den Wiederstand von Anwohnern oder Grundstückseigentümern niedrig zu halten. Wenn jemand im Vorfeld weiß, dass sein Eigentum an Wert verliert, würde er solche Ding wohl ablehnen.
 
Oben