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Protestmailaktion NABU

Pollywauz

Lutz Wolfram
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754
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Harth-Pöllnitz
Protest gegen Insektenvernichter

Stopp für die Verbrauchertäuschung und Gefahr für die Artenvielfalt

Bei vielen Discountern, Baumärkten und im Onlinehandel werden derzeit
wieder verstärkt sogenannte Insektenvernichterlampen für den
Privathaushalt, insbesondere für Garten, Terrasse oder Camping,
angeboten. Mit unschuldigen Werbeslogans wird versucht, die
Killer-Geräte unters Volk zu bringen.

Die Anbieter locken den
Kunden mit Versprechungen wie „Umweltfreundlicher Insektenvernichter“
(Firma bmf-versand), „Mit dieser Solar Lampe ist endlich Schluss mit
lästigen Mücken und Ungeziefer.“ (Firma Westfalia), „Mücken werden
dadurch [UV-Licht] angezogen und durch einen Stromschlag vertrieben.“
(Firma Westfalia), „Insekten […] verenden schnell, schmerzlos und
hygienisch.“ (Firma Conrad).
Hier weiter lesen:
http://www.nabu.de/themen/artenschutz/sohelfensie/protestgegeninsektenkiller/index.html

Hier mitmachen:
http://www.nabu.de/themen/artenschutz/sohelfensie/protestgegeninsektenkiller/15048.html
 

Adaneth

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Hi Pollywauz

danke für die Info - ich wusste gar nicht, dass die verboten sind.


LG Adaneth
 

Pollywauz

Lutz Wolfram
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Harth-Pöllnitz
Erste Erfolge der Protestaktion

Fünf Unternehmen nehmen Insektenkillerlampen aus dem Programm!




02. August 2012
-

Über 1.000 Protestmails wurden bisher an ausgewählte Unternehmen
verschickt. Und es gibt erste Reaktionen: Fünf Unternehmen haben
strittige Outdoor-Geräte aus dem Programm genommen. Von zwei Firmen
wurde versichert, in Zukunft keine Insektenvernichter anbieten zu
wollen. Drei Unternehmen haben die Produktbeschreibungen von
Indoor-Geräten entsprechend der NABU-Forderungen angepasst.

Doch
nicht überall erwirkt der Protest schnelle Reaktionen: Obwohl eine
Prüfung der Sachlage zugesichert wurde, lassen immer noch einige
Unternehmen mit Ihrer Entscheidung warten, wie sie mit den strittigen
Geräten oder mit den unzureichenden Produktbeschreibungen verfahren
wollen. Scheinbar ganz Unbelehrbare haben bisher noch gar nicht auf
unsere Aufforderung zur Stellungnahme oder auf die Protest-Mails
reagiert.

Das wirft kein positives Licht auf das Qualitätsmanagement dieser Firmen
und ihr Umweltverständnis. Und umso stärker zeigt es die Notwendigkeit,
dass der Gesetzgeber hier tätig werden muss, um einen effektiven
Artenschutz im Siedlungsbereich oder auf Campingplätzen nicht dem
Gutdünken mancher Konzerne zu überlassen.
Quelle:
http://www.nabu.de/themen/artenschutz/sohelfensie/protestgegeninsektenkiller/index.html
 

Pollywauz

Lutz Wolfram
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NABU-Agrarkampagne
Für mehr Nachhaltigkeit und Vielfalt in der Landwirtschaft

Zurzeit wird in Brüssel die Ausgestaltung der EU-Agrarreform verhandelt, die enorme Auswirkungen auf die Landschaft und Umwelt direkt vor unserer Haustür haben wird. Es geht um 57 Milliarden Euro, die jedes Jahr in die europäische Landwirtschaft fließen. Wir wollen, dass diese Agrarsubventionen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft ausgegeben werden. Eine EU-Agrarreform, die endlich den Naturschutz berücksichtigt, könnte dabei ein entscheidender Schritt sein: Für den Erhalt der Artenvielfalt und gesunder Böden und Gewässer. Für ein stabiles Klima. Und für die dauerhafte Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Doch bei den jetzigen Verhandlungen drohen Natur- und Umweltschutz mal wieder auf der Strecke zu bleiben. Alles soll so weitergehen wie bisher. Deshalb mischen wir uns jetzt ein! Als mitgliederstärkster Umwelt- und Naturschutzverband setzt der NABU das ganze Gewicht seiner Stimme für eine bessere Agrarpolitik ein – zum Wohl von Mensch und Natur.

Einfach den Musterbrief ausdrucken, Adresse und Anrede mit dem Namen der/des Abgeordneten versehen, die Abgeordneten sind auf dieser Seite zu finden http://www.abgeordnetenwatch.de/eu-336-0.html, rechts oben noch den Absender eintragen, in einen Umschlag und an die/den Abgeordnete/n senden.

Zur Aktion:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/agrarkampagne/
 
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