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Über 80 % der geprüften Spielzeuge mit Schadstoffen belastet

Dieses Thema im Forum "Kinder" wurde erstellt von Natura, 9 Januar 2011.

  1. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
    Beiträge:
    1.598
    Ob Holzeisenbahn, Puppe, Plüschtier oder Traktor: Mehr als 80 Prozent der geprüften Spielzeuge ist mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet. Zwei Drittel sogar stark bis sehr stark. Schlimmer noch: 5 von 50 Spielzeugen setzen die Kinder beim Spielen einer direkten Gefahr aus, weil sich bei ihnen Einzelteile lösen können, die Kinder leicht verschlucken. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie die Sicherheit von Spielzeug für Kinder unter drei Jahren getestet hat.

    „Eine böse Überraschung“ nannte die Stiftung die Tatsache, dass ein Großteil des Spielzeugs gängige Sicherheitstests nicht bestanden hat, darunter Markenware wie Brio, Eichhorn, Fisher Price, Plan Toys, Selecta, sigikid, Steiff und Thomas & Friends.

    Die am häufigsten gefundenen Schadstoffe, mit denen das Spielzeug fast immer deutlich, stark oder sehr stark belastet war, waren PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Phthalate, Formaldehyd, Nonylphenol, Schwermetalle oder zinnorganische Verbindungen. Ausgerechnet Holzspielzeug ist stark mit Schadstoffen belastet, keines im Test ist völlig schadstofffrei. Über die Hälfte der Produkte im Test kommt aus China. Erst 2007 wurde in China hergestelltes Spielzeug millionenfach zurückgerufen. Auf das CE-Zeichen, mit dem der Hersteller behauptet, dass er alle EU-Richtlinien für das Produkt einhält, ist laut test wenig Verlass. Es ist bei Spielzeug Pflicht und stand deshalb auf jedem der 50 geprüften Produkte.

    Die Stiftung rät, vor dem Kauf von Spielzeug nach ablösbaren Kleinteilen zu schauen und es bei auffälligem Geruch lieber im Laden zu lassen. Puppen sollten für Kleinkinder am besten aus Stoff sein.

    Der ausführliche Test Spielzeug ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/spielzeugveröffentlicht.
    Quelle:
    Stiftung Warentest
     
  2. 7little46

    7little46 Well-Known Member

    Registriert seit:
    16 Januar 2011
    Beiträge:
    98
    Selbst Steiff - ist ja irre.

    Da bin ich heilfroh, dass wir "früher" noch die alten DDR-Holzsachen hatten, die zum Großteil noch selbst gemacht worden sind.

    Ökospielzeug ist zwar etwas teurer, aber große Massen an Spielzeug brauchen Kinder doch eh nicht, oder? Da kann man ja auch ein wenig mehr dafür ausgeben.
     
  3. proMensch

    proMensch Well-Known Member

    Registriert seit:
    18 Dezember 2010
    Beiträge:
    54
    bin bin ebenfalls der Meinung: Qualität statt Quantität. Ein Kind freut sich doch viel mehr, wenn es was super gutes hat, als wie ein Haufen Schrott, der immer kaputt geht. Außerdem hat das ja auch Auswirkungen auf den Konsum wenn man erwachsen wird.
     

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