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Tiere essen

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von Natura, 18 Juli 2011.

  1. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.598
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    Jonathan Safran Foer
    Tiere essen

    ISBN: 978-3-462-04044-9
    Erscheinungsdatum: 19. August 2010
    400 Seiten, gebunden

    Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

    »Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.

    Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?

    Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.

    In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.

    »Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen
    Platz in ihr – nachdenkt.

    Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.

    »Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran Foer

    Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.

    http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04044-9
     
  2. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Ich provoziere jetzt mal bewusst

    Ca 90 Nutztierrassen sind vom Aussterben bedroht - weil wir uns für Fleisch aus Massentierhaltung entschieden haben.

    Würden wir alle nun Vegetarier oder Veganer, würden sie auch aussterben, ein Verlust wie ich denke.

    Tiere erhalten auch unsere Kulturlandschaft - wie lösen wir das wenn keiner mehr Fleisch oder sonstige Tierprodukte isst?
     
  3. Natura

    Natura Well-Known Member

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    1.598
    Indem man die Tiere vielleicht so hält wie in einem Reservat und eben NICHT isst?

    LG,
    Lars
     
  4. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
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    Glaubst du das macht einer? Kostet doch Geld
     
  5. Natura

    Natura Well-Known Member

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    In Kanada, Australien und Co ist das doch auch komischerweise bezahlbar? Habe ich erst kürzlich bei unserem Zootier dem Affen gesehen was eigentlich möglich wäre im Ausland...Wir deutschen bekommen das sicherlich nicht hin, warum auch immer....

    LG,
    Lars
     
  6. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Nutztiere in den Zoo? Wär ne Idee
     
  7. akazie

    akazie Active Member

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    Zunächst einmal würde die Zucht der sogenannten "Nutztiere" zurückgehen.
    Wir haben schätzungsweise 30. Mio Schweine in Deutschland (2006 waren es zumindest 26. Mio). Das kommt nicht davon, dass sie sich selbst so vermehren.

    Desweiteren müssten wir wohl für eine "Zurückzüchtung" einiger Nutztierarten sorgen. Endlich diese Qualzuchten beenden, dass ein Huhn nicht mehr fast 300 Eier im Jahr legt (was sich schädlich auf ihren Körper auswirkt, Stichwort Kalciumabbau) sondern wie es in der Natur normal wäre 6-20 Eier jährlich. Oder das eine Kuh nicht mehr 26L Milch oder mehr am Tag "produziert".
    Wir müssen die weitere Züchtung, die weiteren Qualzüchtungen, stoppen und versuchen sie wieder der Natur zurückzuführen, soweit wie möglich.

    Reserviors.. hm...
     
  8. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Arme Schweine - Schnitzel aus der Tierfabrik

    Im Osten Deutschlands entstehen immer mehr neue, große Tierfabriken: Geflügelzüchter und Schweinemäster siedeln sich dort an. So haben etwa in Alt Tellin die Bauarbeiten für Europas größte Ferkelzuchtanlage gerade begonnen. Pro Jahr sollen in dem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern zukünftig 250.000 Ferkel produziert werden.

    Hier weiter lesen und Film anschauen.
     
  9. Man das ist so pervers....ich könnte echt kotzen....mit welchem Recht gehen wir so mit Tieren um?...Warum müssen wir Menschen immer so übertreiben. Aber ich glaube, Kanada und Australien haben viel mehr freien Raum für diese Tierreservate.....Weiss nicht, ob Deutschland so viel freien Platz dafür hat...groß sind wir ja nicht gerade.
     
  10. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Hallo Akazie

    6-20 Eier? ich glaub da hält sich keiner Hühner, die müssen ja normalerweise gefüttert werden.

    Bei meiner Großmutter auf dem Hof hatten sie ca 20 Hühner, der Auslauf war riesig - wir haben da oft rumgestreunt als Kinder, weil uns in dem hohen Gras keiner so schnell gefunden hat :) Die Hühner übrigens auch nicht. Es kam schon mal vor, dass eines abends noch nicht zurück war :)

    Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber so 200 - 240 Eier pro Jahr haben die schon gelegt, außer im Winter soweit ich weiß. Ist halt schon lange her.

    Die Eier wurden verkauft oder in Ei-Wohl eingelegt, eben für den Winter. Die wurden aber nur noch zum Backen, oder Kochen verwendet. Als Frühstücksei nicht. Aber die gabs bei meiner Großmutter eh nicht. :)

    Und wenn ein Huhn zu alt geworden war, sprich nicht mehr genug gelegt hat (Alter?) aber schon ein paar Jahre, dann gabs Suppe. Da wurde auch nix weggeworfen, auch nicht die Innereien und das Fett (das hat man aufgehoben als Medizin bei Bronchitis)

    Das Verhältnis war da ganz unsentimental, aber irgendwie hatte man noch Respekt vor den Tieren, sie gehörten iwie zur Familie, schließlich lebte man ja mit und von ihnen. Sie waren keine "Wegwerftiere" wie heute und meine Großeltern haben sich noch lange nach der Aufgabe des Hofes an ihre Kühe (Namen) und Pferde erinnert. Die letzteren bekamen übrigens ein Gnadenbrot. Man war schon abhängig von den Tieren.

    Ob man sich damals rein vegetarisch ernähren konnte? Es wurden keine Ölpflanzen angebaut, die wachsen da nicht so . Aber Fleisch war wertvoll und gabs nur am Sonntag. Tierisches Fett wurde halt benutzt und so ein Schmalzbrot- hm lecker. So gutes Schmalz kannste nicht kaufen und selbstgemachte Butter ist auch nicht zu übertreffen - geschmacklich meine ich. Die Rezepte von damals kommen nicht ohne aus, auch wenn man kein Fleisch im Kochtopf hatte.

    Ob ehemalige Nutztiere im Zoo so geachtet werden, wie damals die Tiere meiner Großeltern?

    Damit möchte ich nicht sagen, dass man nicht vegetarisch, vegan oder nur von Rohkost leben soll, und ich will auch dem Tiere essen nicht das Wort reden, aber Tiere sind meiner Meinung nach wichtig, einfach vielleicht für die Moral. Tiere kann man lieben, Kartoffeln nicht. Ich weiß nun nicht ob ich mich da verständlich ausdrücken kann.


    LG Adaneth
     
  11. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Haustiere im Tierpark

    Thüringer Waldzoo Gera

    Besonders für Kinder interessant ist der Bauernhof. Neben typischen Nutztieren, wie Haflinger, Hühner und Enten, leben hier auch alte thüringische Haustierrassen wie die Thüringer Landziege und der Thüringische Esel.

     
  12. akazie

    akazie Active Member

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    Hallo, Adaneth

    (Toll, ich hatte gerade den Text fertig geschrieben und dann musste ich natürlich die falsche Taste drücken.. Nunja, ich bekomme hoffentlich nochmal alles zusammen)

    Die 6-20 Eier jährlich bezogen sich nicht auf die heutigen "Nutzhühner", die man wohl eher kennt, sondern das ist die Zahl an Eier, die ein "natürliches", nicht hochgezüchtetes Huhn legen würde.
    Die knapp 300 Eier im Jahr sind Folge von Qualzuchten.

    Entschuldige, aber ich finde es erschreckend, dass die Hühner, wenn sie nicht mehr "genug gelegt haben", dann getötet werden.

    Hier kommt wieder der "Nutztier"gedanke zum Vorschein.
    Das Tier hat für den Menschen von Nutzen zu sein und wenn es nicht mehr die gewünschte Leistung erbringt, hat es gleichzeitig auch seine Lebensberechtigung verwirkt.

    Wie du sagtest:
    "6-20 Eier? ich glaub da hält sich keiner Hühner, die müssen ja normalerweise gefüttert werden."

    Das Tier wird nur auf den Nutzen, den ich aus es ziehen kann, reduziert (nicht umsonst der Begriff "Nutztier"). Sei es in Form von Eiern (oder wie kuschelig es ist (bsp. Haustiere) ).

    Wie kann ich von Respekt oder Achtung gegenüber Tieren sprechen, wenn ich sie auf den für mich persönlichen Nutzen reduziere und es dann einfach "anders verwerte", wenn es diesen Nutzen nicht mehr erfüllt?
    Ist es Liebe, wenn ich das Tier dann letztlich meinen (niederen) Bedürfnissen opfere?

    Ich weiss zwar nicht, wie Schmalz schmeckt (habe ich nie probiert, da mich schon der Name immer etwas abgeschreckt hat), aber ich glaube dir, wenn du sagst, dass das lecker schmeckt, sowie die Butter.
    Aber kann man Genuss über (leidfähiges) Leben stellen?
    Wenn es sich um ein Lebensmittel handeln würde, welches in irgendeiner Form essentiell für das eigene Weiterleben wäre, könnte ich es nachvollziehen, aber da es eher als "Luxusprodukt" zu betrachten ist, sehe ist da keinen plausiblen Grund dafür.

    Man tötet, um zu überleben.
    Ergo - man tötet nicht, wenn es für das eigene Überleben nicht von Nöten ist.

    Ich weiss nicht, ob man das vergleichen kann (?), aber es gibt ja auch (veganes) Zwiebelschmalz.


    Ich hoffe, du nimmst das hier nicht als persönlichen Angriff.
    Aber ich kann es für mich einfach nicht verharmlosen und anders sehen, als es ist.
     
  13. Natura

    Natura Well-Known Member

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    In der Tat, das finde ich auch!

    Wenn man etwas weiter in der menschlichen Zeit zurück schaut, war es aber immer schon so. Selbst im Mittelalter hatte man sogenannte Nutztiere.

    Ich finde, das wenn man Hühner hält, es keine Qualzuchten seien müssen. Bei den Reptilien z.B. ist immer die große Rede von artgerechter Haltung. Das würde ich mir bei unseren "Nutz"-Tieren auch wünschen das man sich da so einen Kopf macht !!!

    Eigentlich sollte man es ja so sehen: Die Hühner brüten die Eier aus, sie sind eigentlich nicht für uns Menschen zum Verzehr gedacht. Das selbe mit der Milch. Denn die Kälber trinken ja auch keine Menschen-Muttermilch!? Oder ?

    Ich denke, wenn man sich Eier mal gönnen möchte, kann man das gut beim Bauern oder Nachbarn nebenan machen, der eine "kleine" Hühner-Schaar hat.

    LG,
    Lars
     
  14. Natura

    Natura Well-Known Member

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    1.598
    gerade noch gefunden:

    http://www.veganblog.de/2011/09/05/eiersandwich-oder-hamburger-viele-leben-kostet-unser-essen/

    Was mich immer wieder sauer werden lässt ist das allgemeine über einen Kamm-geschere....Nur weil man mal ein Ei zu sich nimmt wird man gleich als Mörder von veganlebenden beschimpft was ich nicht nachvollziehen kann. Ich rein persönlich gehe davon aus, das das Ei was man in diesem Jahrundert zu sich nimmt ganz selbstverständlich vom Nachbarn oder Bauern ist, der eben "KEINE" großen Zuchten hat sondern ledliglich vielleicht 10-20 Hühner....Das ist meine persönliche Meinung. Klar, wenn man die Eier aus den Supermärkten kauft ist das natürlich anders. Dann mag die oben verlinkte These stimmen.

    LG,
    Lars
     
  15. akazie

    akazie Active Member

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    Wo liegt denn der Unterschied, wenn ich Hühner vom Nachbarsbauern oder aus dem Supermarkt hole?
    Der kleine Bauer hat seine Hühner auch von Züchtern, die bei der Zucht der Legehennen sicherlich auch nicht zimperlich mit den männlichen Küken umgehen. Und weil der kleine Bauer auch etwas Geld verdienen möchte, legen die Hühner ca. 300 Eier im Jahr, was nicht natürlich ist, sondern Qualzuchten zu Grunde liegen. Wenn das Tier dann nicht mehr produktiv genug ist, nicht mehr genug legt, wird es sicherlich auch dann (aus Kostengründen) getötet.
    Und der Nachbar käuft die Hühner wahrscheinlich auch von einem Züchter, unterstützt also die weitere Zucht von sogenannten "Nutztieren" und beutet das Tier für sein Frühstücksei aus. Und am Ende wird es dann wohl auch als Suppenhuhn enden.
    In allen Fällen wird das Huhn als Produktionsmaschine degradiert und auf sein Nutzungspotential reduziert.

    Der einzig legitime Grund bei sich Hühner aufzunehmen ist, dass es sich um "befreite" Hühner handelt, denen man einen sicheren Lebensraum bieten möchte.

    Warum muss ich mir denn überhaupt hin und wieder mal ein Ei gönnen?
    Wenn ich weiss, welche Konsequenz damit einhergeht, kann ich da nicht auf das Sonntagsei verzichten?
    Man brauch keine Eier, um sich gesund zu ernähren, also warum sollte ich für etwas, was ich gar nicht brauche, ein Tier ausbeuten/töten?

    Wer denn gerne Rührei isst, der macht sich einfach Tofurührei. Schmeckt sehr lecker übrigens. Wer das Rezept haben möchte, kann gerne fragen (haben wir einen Rezeptethread? :p)
    Wer mit Ei backt, der nimmt einen Ersatz. Da gibt es auch einige Alternativen.



    Tiere sind keine Ware. Tiere sind keine Produktionsmaschinen.
    Es sind in der Tat leidfähige Mitlebewesen, deren Lebenssinn nicht allein darin liegen sollte unsere niederen Bedürfnisse zu befriedigen. Und es sind niedere Bedürfnisse. Ein kleiner Gaumenkitzel ist sicherlich nicht essentiel für unsere Existenz.
     
  16. Natura

    Natura Well-Known Member

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    Ich glaube Du hast meine Beiträge nich richtig gelesen ??? Ich rede nicht von Hühnern sondern lediglich von Eiern da ich kein Fleisch esse ;)

    ....also jetzt ganz ehrlich mal...WOHER sollen wir Menschen denn die Hühner sonst bekommen wenn nicht von einem Züchter? Es geht doch darum wie DANACH die Haltung beim Nachbarn aussieht der dann eben nur 10 oder 20 Hühner hat!!!! Das ist auf jeden Fall ein Unterschied. Denn der Nachbar will damit kein Geld verdienen sondern hat sich dazu entschlossen für den Eigenbedarf ein paar Eier zu haben ! Die die übrig sind, die werden dann abgegeben. Das hat nichts mit Qualzuchten zu tun und auch nicht um nur kohle zu machen!

    Auch das halte ich als ein Gerücht ! Es mag schwarze Schafe geben, klar, aber der "kleine" Durchschnittsbauer handhabt das nicht so!

    Und was würde passieren, wenn NIEMAND mehr Eier kauft? Und niemand mehr Hühner hält? Dann wird die Rasse "Huhn" aussterben. Aber dieses Thema hatten wir hier im Forum schon mal weiter oben im Text.
     
  17. Um da mal auf die Reptilienhaltung zurückzukommen Lars...ich hatte in meiner damaligen WG einen Mitbewohner der eine Schlange hielt...sorry, aber das ist für mich auch keine artgerechte Haltung. Egal wie groß so ein Terrarium ist, es ist nicht die Freiheit, nicht die Natur. Und dann immer diese Fütterung. Da sassen die Mäuse und die Ratten im Karton, wurden mit Vitaminen beträufelt, in das Terrarium gesetzt....dann wurde gewartet bis die Schlange des Tier wollte oder nicht. Wenn nicht, wurde das arme Geschöpf wieder rausgenommen und bis zum nächsten Versuch in den Karton gesetzt. Ich fand und finde das entsetzlich. In der freien Natur kann das gerne so vonstatten gehen, dass sich die Tiere ihre Beute suchen, aber wenn der Mensch dort eingreift und solch eine Fütterung übernimmt habe ich dafür überhaupt kein Verständnis. Diese Tiere gehören in kein Terrarium.
     
  18. Natura

    Natura Well-Known Member

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    Liebes Sonnenblümchen,

    Sorry aber so kann ich das nicht einfach stehen lassen. Sicherlich ist es verständlich das nicht jeder damit klar kommt, das die Mäuse verfüttert werden. Das ist aber der ganz normale Lauf der Natur. Und zu sagen, es wäre nicht artgerecht, das ist dann doch etwas zu einfach, findest Du nicht?

    Es gibt etliche hundert Reptilien die schon längst ausgestorben wären, wenn man sie nicht im Terrarium gepflegt hätte, weil der ach so liebe Mensch seine Habitate zerstöt hat. Sicher gibt es auch in der Reptilienhaltung schwarze Schafe, die gibt es aber nunmal überall.

    Der Mensch hat schon längst eingegriffen: Und zwar in die Natur !!! Deshalb finde ich es sehr wichtig zum Artenschutz beizutragen und ein Reptil so artgerecht wie möglich zu halten. Klar gibt es auch dort Quälmaße, aber überwiegend werden die Reptilien meist in großen Terrarien gehalten. Mit der Natur ist das zwar nicht zu vergleichen, aber sonst wären es schon jetzt ein paar hundert Reptilien weniger.

    LG,
    Lars
     
  19. akazie

    akazie Active Member

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    26
    @Lars

    Haha, entschuldige, ich meinte natürlich "Eier" und nicht "Hühner" ;)

    "WOHER sollen wir Menschen denn die Hühner sonst bekommen wenn nicht von einem Züchter?"

    Wer sagt, dass der Mensch Hühner haben und Eier essen soll?

    "Denn der Nachbar will damit kein Geld verdienen sondern hat sich dazu entschlossen für den Eigenbedarf ein paar Eier zu haben !"

    Das ist es doch, was ich kritisiere. Man soll sich endlich von dem Gedanken trennen, dass das Tier für unser Nutzen da ist. Man käuft sich (wie Gegenstände) Hühner, die für den Eigenbedarf produzieren sollen.
    Damit unterstütze ich die weitere Zucht sogenannter "Nutztiere". Und da es Hühner sind, die, ich widerhole, knapp 300 Eier im Jahr legen, handelt es sich um Qualzuchten. Diese Tiere wurden zu Produktionsmaschinen hochgezüchtet, ohne an die gesundheitlichen Folgen zu denken, dass beispielsweise Kalcium im Körper abgebaut wird, durch diese große Zahl an Eiern.
    Wozu bräuchte auch ein Huhn 300 Eier jährlich? Das ist nicht von der Natur gemacht, sondern menschengemacht.

    Und was macht der Nachbar, wenn die Hühner älter werden?
    Schlachtet sie eventuell und käuft sich Neue.

    Wir reden hier von Eiern. Ist es denn so schwer auf Eier zu verzichten? Unser Körper braucht keine Eier. Also warum sie essen, wenn ich dadurch leider auch die Ausbeutung und Tötung von Tieren unterstütze?

    "Dann wird die Rasse "Huhn" aussterben"

    Und es soll auch keine Qualzuchten mehr geben. Es soll nicht weiter "produziert" und hochgezüchtet werden, im Gegenteil. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass wieder eine "Zurückzüchtung" dieser Tiere stattfindet, sodass sie wieder ihre eigentlichen, natürlichen Eigenschaften besitzen und diese auch nicht zu Millionen "produziert" werden.
    Es soll keine Masttiere, die so schnell an Masse zunehmen, dass ihre Gelenke davon kapput gehen, mehr geben. Es soll keine Legehennen mehr geben, die durch den angezüchteten "Produktionsdruck" gesundheitliche Schäden erleiden, es soll keine Milchkühe mit Rieseneutern mehr geben, die 26-50l Milch am Tag geben, obwohl ihr Kalb nur ein Bruchteil davon braucht.
    Das sind Eigenschaften, die vom Menschen durch gezielte Zucht manipuliert wurden und nicht dem Tier sondern nur dem Menschen nützen. Das Tier hat nichts davon, im Gegenteil. Es trägt auch noch Schaden davon. (Und Qualzuchten sind eigentlich gesetzlich verboten, aber im Tierschutzrecht, besonders in Sachen Landwirschaft, gibt es so große Lücken, dass ein Zug durchpassen könnte)

    "Es mag schwarze Schafe geben, klar, aber der "kleine" Durchschnittsbauer handhabt das nicht so!"

    Die Rede war nicht vom Kleinbauern, sondern vom Züchter, von wo er seine paar Dutzend Hühner hat. Wobei der Kleinbauer, da er, wenn die Legehennen nicht mehr genügend legen, diese bestimmt töten wird, sich entweder neue käuft oder mit den vorhanden Hühnern selbst neue Legehennen nachzüchten wird und da stellt sich die Frage, was mit den männlichen Küken passiert, die keine Eier legen. Nunja, wahrscheinlich wird er sie nicht sofort töten, sondern erst aufziehen und dann schlachten.
     
  20. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
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    Hallo Akazie

    Vorab- ich esse keine Eier und Kuchen geht auch ohne, und ohne Ersatzstoffe :)

    Es stimmt, Eier sind zu einem Luxusgut verkommen und die Tiere sind zu Höchstleistungen gezüchtet worden. Das verurteile ich genauso wie du. Ein Zurück geht aber nur, wenn man sie weiterhin "nutzt".
    Wenn wir alle ausschließlich Veganer sind, dann brauchts auch keine Nutztiere mehr auf der Welt und dann? Es gibt ja Tauben-, Hühner- und Kaninchenzuchtvereine- ist das dann der Weisheit letzter Schluss? Die Tiere dort finde ich nämlich auch missbraucht

    Und im Zoo, ist das denn so toll für Tiere? Ich denke nicht.

    Also wenn man ein Tier nicht "benutzen" will, auch nicht zum lieb haben, was dann, ab in die Freiheit? Werden unsere Hühner dort überleben können?
    So wie die Sache aussieht wohl nicht, weil wir ihnen gar keinen Platz mehr lassen. Und ich gestehe, dass als letzter Konsequenz nur bleibt, dass sich die Menschheit reduziert, denn das "Gemüse" müssen wir uns dann ja auch mit den Tieren teilen und wer würde da auf lange Sicht den kürzeren ziehen? Brauche ich glaub ich nicht zu schreiben.

    Ich esse wenig Fleisch und dazu stehe ich auch, ich geb mein Bestes, dass die Tiere artgerecht gehalten wurden, aber es sind und bleiben Nutztiere, da stimme ich dir zu. Und ich habe großen Respekt davor, dass du es nicht nur so siehst, sondern daraus deine Konsequenzen gezogen hast und deine Prinzipien lebst. (y)

    LG Adaneth
     
  21. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
    Beiträge:
    1.097
    Hi Lars

    zu den Hühnern nochmal und den kleinen Haltern

    Hühner, sofern sie noch über einen Bruttrieb verfügen, fangen sofort an zu brüten, wenn sie ein Ei gelegt haben und wenn dieses von einem Hahn befruchtet wurde, dann gibts Küken. :)
    Also haben unsere Hühner keinen Hahn, obwohl man den eigentlich braucht, damits keinen Streit gibt im Hühnervolk, und man nimmt ihnen täglich die Eier weg. Und damit sie nicht so unglücklich sind, gibts ein Gipsei. Theoretisch ist also das Ei ein "Nebenprodukt" der Hühnerhaltung, wie man sie früher hatte, denn Hühner haben früher auch den Gemüsegarten Schädlingfrei gehalten.

    Zumindest lief das früher bei meiner Großmutter so (allerdings gabs da einen Hahn :) ) und ihre Hühner hatten wie oben beschrieben viiiiiel Auslauf, einen Bach und Sand zum Staubbaden und einen Zaun zum Schutz vor Fuchs und Co. drum herum, und nicht nur einen kleinen Minikäfig, wie heute.

    Eier waren früher im Vergleich zum Einkommen auch sehr viel teurer und man hat sie sich oft gar nicht leisten können, und deshalb war es ein Luxusprodukt. Und nicht nur das Ei, sondern auch das Huhn. Nicht umsonst wird in in alten Romanen oft ein Huhn geschlachtet, wenn man jemanden ehren möchte.

    Es hieß auch mal Haustier und Haushuhn, aber das ist lange her und größtenteils vergessen.
    Es wäre schön, wenn wir uns dessen wieder erinnern würden und natürlich auch bereit wären mehr dafür zu zahlen. Dann würden wir auch ganz automatisch wieder weniger tierische Produkte zu uns nehmen und uns vegetarisch(er) ernähren. Und wenn ich wir schreibe, dann meine ich Menschen im Allgemeinen und nicht dich im speziellen.

    Ich denke es ist richtig die Massentierhaltung nicht zu unterstützen und nach Alternativen zu suchen, und kleine Hühnerhalter sind aus meiner Sicht okay, solange sie sich um eine artgerechte Haltung kümmern :)

    LG Adaneth
     
  22. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
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    1.598
    Eigentlich hatte ich vor diesen Beitrag zu sperren, weil man mir meine Sätze im Mund herum dreht!

    @ Tamara

    Wenn Du meinst, das alle Menschen sooo schlecht sind und die Hühner gleich töten nur weil sie keine Eier mehr legen, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Das ist genau das, was mich an veganern so stört. Sie respektieren NICHTS, aber auch gar NICHTS! Du redest hier von Qualzuchten und Masttieren, ich hingegen rede über Nachbarn oder Kleinbauern die eben nicht ihre Hühner gleich schlachten nur weil sie keine Eier mehr legen.

    Ich gebe Dir aber vollkommen recht Unternehmen und Bauern die Masttiere und Eier weit über die 300 Stück jährlich "produzieren" zu verurteilen. Das muss wirklich nicht sein. Was mich auch immer stört ist deren Haltung. Mit Haltung hat das nämlich nichts mehr zu tun.

    Sich jetzt aber hinzustellen und JEDEN über einen Kamm zu scheren, ich denke das kann und sollte man nicht !

    Ich respektiere veganer ja auch. Ich finde sogar, das die veganer meist immer anecken bzw. negativ auffallen. Viele veganer reden vom Tierrecht, sind zu Hause aber selber am quälen. Oder viele veganer schlafen noch in Federbetten...Wo kommen die Federn her? Stelle ich mich daher und sag dann gleich veganer wären Mörder? Auch halten veganer Tiere die Fleisch zu sich nehmen... Auch kenne ich veganer die sogar noch Atomstrom beziehen....Du siehst, man kann die schwarze Buh-Liste in jeglicher Art weiterführen.

    Wir sind alle Menschen. Egal ob veganer, vegetarier oder fleischesser !

    Klar ist, das man ganz schnell von diesen Masttieren und diesen Quälhaltungen loskommen muss. Da stimme ich Dir schon zu :)

    LG,
    Lars
     
  23. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Also Lars, zu dieser Feststellung gebe ich Dir recht.

    Um mich einmal in diese Diskussion einzumischen, möchte Ich hier einmal meinen Standpunkt darlegen.

    Meiner Meinung nach sollten alle aufhören sich über andere aufzuregen, denn wenn jeder einmal an seiner Nase zupft, wird er feststellen, das er auch eine Leiche im Keller hat. Es kann mir niemand sagen, das er immer alles richtig gemacht hat.
    Bei dem Problem was besser ist, ohne oder mit Fleisch zu leben, sollte mann nicht immer nur auf seinen Bereich des Problems schauen sondern alles im Zusammenhang betrachten.
    1. Unsere Vorfahren so wie unsere Artverwandten Geschöpfe lebten oder leben nicht nur von Pflanzen, sondern sie nahmen oder nehmen auch tierische Proteine zu sich.
    2. Jede Pflanze die in der Landwirtschaft produziert wird braucht Nährstoffe. Wo kommen diese her? Zum einen aus künstlichen Dünger oder aus dem, was bei der Tierhaltung anfällt und das ist der Mist. Welche Dünger nun besser ist soll jeder für sich entscheiden, wenn aber jemand auf die Haltung von Tieren verzichten will, so darf er aber nur noch eine Art von Dünger einsetzen und die wäre dann chemisch. Ob das dann gesünder ist, darüber lässt sich streiten.
    3. Was ist eigentlich in Eurem Garten, gibt es dort auch Schnecken oder Pflanzenschädlinge? Was macht Ihr dagegen? Bringt Ihr Sie um? Ist das Töten von Lebewesen, die unseren Pflanzen Schaden zuführen eigentlich in Ordnung? Meiner Meinung nach, dürften Menschen, die sich über das Schlachten von Tieren zum Zweck der Ernährung aufregen auch keine anderen Tiere töten, denn dies müsste genauso gegen ihre Prinzipien verstoßen wie das töten von Nutztieren.
    4. Im Bezug auf das Thema Nutztiere habe ich folgend Meinung. Die Menschen sollten lernen wieder weniger Fleisch zu essen, dafür aber bereit sein mehr Geld auszugeben und die Fleisch und Wurstwaren aus einer Quelle zu beziehen, bei der die Tiere noch eine "glückliches Leben" haben und das ist nicht in einem Stall der Massentierhaltung.

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    Kühe auf den Weg von der Weide in Ihren Stall. (Foto: Lutz Wolfram)

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    Schafe und Ziegen auf der Weide (Foto: Lutz Wolfram)

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    Ein Schaf auf der Wiese (Foto: Lutz Wolfram)

    Ich würde meinen, das diese Nutztiere zufriedener leben.
     
  24. Der Meinung bin ich auch Pollywauz. Ich esse zur Zeit kein Fleisch, weil ich die Massentierhaltung verabscheue. Wenn ich wirklich mal auf Fleisch hunger hätte, dann würde ich mir ein Stück Biofleisch kaufen oder vielleicht bei einem Jäger. Aber zur Zeit kommt das bei mir nicht in Frage.
     
  25. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Hallo Lars

    Akazie meinte mich, ich hatte geschrieben, dass die Hühner meiner Großmutter in den Suppentopf kamen als sie nicht mehr genug legten.

    Was ich damit sagen wollte war, dass sie bereits ein paar gute Jahre auf dem Buckel hatten, als man sie tötete und dass sie nicht im Abfall gelandet sind, sondern aufgegessen und zwar alles was man essen konnte, sogar die Füße, die man ja heute gar nicht mehr kennt, weil sie bei den Hühnern entfernt werden ehe sie in den Verkauf kommen.

    LG Adaneth
     
  26. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    @ alle

    ich möchte Veganern nicht unterstellen sie seien nicht tolerant etc, das ist verallgemeinernd und davon sollten wir Abstand nehmen :)

    Daher stimme ich Pollywauz zu. Seine Ansichten teile ich auch. Aber ob wir damit richtig liegen? Oder Akazie? Oder Veganer allgemein? Wer weiß.

    Was mich heute den ganzen Tag umgetrieben hat ist die Frage, ob es überhaupt möglich ist sich vegan zu ernähren und zwar in Bezug auf die Kalorien. Bei veganen Rezepten ist mir aufgefallen, dass dort sehr viel mehr Fett eingesetzt wird als in nichtveganen Rezepten. Zum Beispiel wird die Soße zu Spagetti wird noch mit ein paar Löffel Öl angereichert.
    Nachdem ich mein Kochbuch und die umfangreiche Kalorientabelle konsultiert habe denke ich, dass man üblicherweise bei leichter sitzender Tätigkeit auf seine Kalorien kommt, wenn man 3 Hauptmahlzeiten + 2 Zwischenmahlzeiten verzehrt. Aber wie siehts aus wenn man schwerer arbeitet. Da braucht man schon 600 Kilokalorien zusätzlich bei mittelschwerer Arbeit. Irgendwie hab ich da den Eindruck gehabt, dass ich dann nur noch am essen wäre. Seh ich das falsch?

    LG Adaneth
     
  27. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Bei unserer Ernährung, sollten wir eigentlich auf unseren Körper hören, denn er kann uns normalerweise sagen ob wir satt sind oder ob wir etwas nicht essen wollen. Um dieses Verhalten unseres Körpers zu unterbinden oder zu ändern, gibt es einige Zusatzstoffe in unserem Essen. Dadurch wird unter anderen erreicht, das wir mehr essen als wir bräuchten oder das wir auf etwas Appetit bekommen, wenn wir es einmal gegessen haben.
    Bei den Auswirkungen von Fetten, kommt es immer auf die Art der Fette an.

    Hier geht’s zum gesamten Artikel.
     
  28. akazie

    akazie Active Member

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    (Gut, mein Text wurde nun gelöscht.. wie auch immer mein Browser das wieder hingekriegt hat. Hachja, ich versuche wieder alles zusammenzukriegen..)

    @Lars

    Es tut mir leid, wenn du das Gefühl hattest, ich hätte dir die Worte im Munde verdreht. Das was sicherlich nicht meine Absicht.

    Auch scheint es mir, dass mein Standpunkt eventuell noch nicht ganz deutlich ist bzw. man es eventuell missversteht.

    Meine Beiträge sollen nicht dazu dienen jemanden hier als Mörder zu bezeichnen oder mich gar auf "das hohe Ross der Moral" zu werfen, um selbstgefällig mit den Finger auf andere zu zeigen, weil ich ein toller Veganer bin

    Nun, ich versuche es nochmal:

    Das, was ich u.a. kritisiere, ist die Tatsache, dass man ein Tier für sich benutzt und sie somit als auf ihre Nützlichkeit für den Menschen reduziert und sie "ausnutzt".

    Um nochmal auf "den Nachbarn" zurückzukommen:
    Nun, Lars, wenn der Nachbar NICHT seine Hühner tötet, wenn diese nicht mehr genügend Eier legen, dass ist das zumindest etwas tröstlich. Da ich jedoch von Adaneths Großeltern gelesen habe und sich das auch mit dem deckte, was ich bis jetzt allgemein mitbekommen habe, dachte ich natürlich, dass das wohl offensichtlich der Normalfall sei. Wenn es aber so ist, dass ich einfach nur bis jetzt die "Ausnahme" kennengelernt habe, aber der Großteil nicht so handelt, nun, dann ist das ja gut.
    Wobei ich den GRUND der Anschaffung dennoch nicht gutheißen kann.
    Wie du sagtest, holt man sich die Hühner, um den Eigenbedarf an Eiern zu decken. Vielleicht hat man auch eine gewisse Schwäche für diese Tiere, aber der primäre Grund ist dennoch, dass man sich das Huhn für den eigenen Nutzen angeschafft hat. Und das ist für mich einfach falsch. (Zusätzlich, wie gesagt, unterstütze ich die Zucht, wenn ich sie vom Züchter "kaufe").
    Man sollte ein Tier bei sich aufnehmen, weil man es einen sicheren und wohlbehüteten Lebensraum bieten möchte, weil man für es Sorgen und es pflegen möchte und weil man sich verantwortlich fühlt. Nicht aber, weil man ein "Nutztier" oder Kuscheltier/Accessior (wie es bei manchen ist, die sich "Haustiere" anschaffen) haben will/für sich nutzen will.
    Ein Tier sollte nicht nur auf dessen Produktivität oder Nutzbarkeit reduziert werden. Manch einer glaubt, dafür allein seien Tiere "geschaffen worden". Für mich entsteht dadurch eine gewisse "Verdinglichung" des Tieres (besonders, wenn man Tiere sie vom Züchter/Zoohandel käuft, als wäre es Ware). Aber es sind intelligente, leidfähige Lebewesen mit Bedürfnissen.

    Deshalb bin ich gegen den Konsum von Eiern, auch wenn sie vom Nachbarshuhn stammen oder den Hühnern zu Hause. Weil es diese Mentalität unterstützt und eben auch die Zucht von "Nutztieren".

    Ich schreibe hier nicht meine Meinung, um andere schlecht zu machen.
    Ich schreibe meine Meinung, um auf einen Missstand, den ich eben als solchen empfinde, aufmerksam zu machen, in der Hoffnung, dass man sich Gedanken darüber macht und dann eventuell auch die Konsequenzen daraus zieht.

    Und ja, es gibt sicherlich auch Veganer, die in ihrem Handeln "inkonsequent" sind.
    Was aber die Federdecke betrifft:
    Wenn man irgendwo einen Veganer mit Lederschuhen an den Füßen sieht oder eben mit einer Daunendecke zu Hause, dann ist das so zu erklären, dass diese Produkte aus der "vorveganen" Zeit stammen, also nicht in der Zeit gekauft wurden, als man schon vegan lebte. So würde man solche Sachen auch nie wieder nachkaufen. Und einige handhaben es so, dass sie diese Dinge, da sie eben schon vorhanden sind, weiter benutzen, wenn sie noch in einem guten Zustand sind, anstatt sie wegzuschmeissen. Wäre ja in gewisserweise Verschwendung.
    Andere wiederum wollen soetwas dann nicht mehr in ihrem Haushalt haben und trennen sich davon. Besonders bei Ledersachen, da es im Nachhinein manch einen dann doch anwidert.


    @Pollywauz

    Nun, Fleisch stammt logischerweise von toten Tieren. So ist es also für mich nicht sehr tröstlich, wenn sie vorher trotzdem ein "glückliches Leben" geführt haben.

    Allgemein wäre in der Tat schon was getan, wenn man, wie du sagtest, den Fleischkonsum (aber auch den Konsum von anderen tierischen Produkten) reduzieren würde, man sich wieder auf den "Sonntagsbraten" reduzieren würde. So würde nicht nur die Haltung der Tiere verbessert werden, sondern man würde so auch die Ressourcenverschwendung und die Umweltbelastung herunterschrauben.
    Für mich jedoch ist das natürlich dennoch zu wenig ;)

    "Unsere Vorfahren so wie unsere Artverwandten Geschöpfe lebten oder leben nicht nur von Pflanzen, sondern sie nahmen oder nehmen auch tierische Proteine zu sich."

    Wolltest du damit andeuten, dass man als Mensch auf tierische Proteine angewiesen ist oder dass aufgrund der Tatsache, dass der Mensch "schon immer" Tierisches zu sich genommen hat, der Konsum von tierischen Produkten somit von Natur aus legitim ist?


    @Adaneth

    Nun, da es auch vegane Bodybuilder gibt, kann man, denke ich, davon ausgehen, dass der Klorienbedarf gut gedeckt wird.

    Ich persönlich habe nicht das Gefühl oder das Verlangen rund um die Uhr essen zu müssen. Wobei ich mir die den Süßkram zwischendurch nicht verkneifen kann *g*
    Aber ja, da die vegane Küche an sich fettarmer ist, hat sie sicherlich durchaus auch weniger Kalorien.
    Ich persönlich hatte damit aber bis jetzt noch keine Probleme. Es kommt auch darauf an, wie man sein Essen konzipiert. Viele Vollkornprodukte, vollwertig, ausgewogen kochen/essen etc.

    Darf ich fragen, was das für eine Soße ist und mit welchem Öl das noch angereichert wurde? Und wurde das Öl im Nachhinein, also kalt, noch beigemengt?
    Denn würde ich vermuten, dass es eher um die Fettsäuren des Öls ging und nicht um zusätzliche Kalorien.
     
  29. Natura

    Natura Well-Known Member

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    Ich finde, wenn man veganer ist, sollte man so konsequent sein und solche Dinge SOFORT abschaffen! Sonst wäre man kein veganer !!! Das ist meine persönliche Meinung :D

    Nochmal zum Thema "NACHBARN".

    Meine Eltern z.B. haben auch Hühner gehalten und sie NICHT geschlachtet weil sie mal keine Eier gelegt haben. Bei meiner Oma und bei meinem Opa sah das ganz genau so aus. Die Großeltern von meiner Lebensgefährtin haben das auch so gehandhabt und deren Eltern auch. Ich möchte daher behaupten, das es nur wenige "Nachbarn" gibt die ihre Hühner schlachten nur weil sie keine Eier mehr legen!

    LG,
    Lars
     
  30. akazie

    akazie Active Member

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    Veganismus bedeutet "Das Vermeidbare zu vermeiden".
    D.h. so weit wie nur irgendmöglich Tierleid zu vermeiden.
    So ist es nicht gegen die Grundsätze des Veganismus alte Sachen, wie Lederschuhe, Daunendecken etc zu behalten. Da sie nunmal schon in der Vergangenheit angeschafft wurden, erzeugt man damit ja aber kein neues Tierleid.
    Und wie gesagt, manch einer handhabt das so und manch anderer eben anders.
    Manche benutzen die Sachen weiter, bis man sie wegschmeissen kann, andere schmeissen sie gleich weg oder verschenken sie an andere, sodass diejenigen nicht extra neue Sachen kaufen, also neues Tierleid in Kauf nehmen.


    Wie gesagt, es ist schön, wenn das Töten privat offensichtlich nur die Ausnahme ist.
    Dennoch ist der Anschaffungsgrund für mich nicht akzeptabel, wenn es heisst, ich möchte Eier, ich "kaufe" mir Hühner, damit sie Eier für mich legen.
     
  31. Natura

    Natura Well-Known Member

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    Für mich sind veganer die Lederschuhe, Daunendecken etc. trotzdem behalten einfach keine veganer und nicht ernst zu nehmen. Sorry! Soll nicht gegen Dich persönlich sein Tamara, es ist einfach nur meine persönliche Meinung!

    LG,
    Lars
     
  32. akazie

    akazie Active Member

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    Keine Sorge, Lars, ich nehme das nicht persönlich, zumal ich zur zweiten Gruppe gehöre.
    (Wobei ich glücklicherweise noch nie Ledersachen getragen habe *g*)

    Ich wollte nur diesen vermeindlichen Widerspruch aufklären.
     
  33. So sehe ich das nicht Lars. Du fährst ja auch Auto oder machst irgendwas was nicht 100%ig ökologisch ist. Jeder sollte es so machen wie er meint....ich achte auch auf die Umwelt, aber auch ich habe Dinge im Haushalt, die verbesserungswürdig sind und auch ich fahre Auto. Besitze einen PC der nicht ökomässig hergestellt worden ist oder was sonst auch. 100% gibt es da nicht. Vielleicht hinken die Beispiele ein wenig, aber ein Veganer kann durchaus Lederschuhe tragen.
     
  34. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Hallo Akazie

    Vielleicht sollte ich auch nochmals von vorne anfangen. Meine Großeltern hatten einen Bauernhof, den ihr Sohn MItte der 60ziger Jahre aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Die Gegend hat ein ziemlich raues Klima und es lohnte sich nur der Anbau von Kartoffeln, Zucker-Rüben, und Getreide, was anderes wuchs da nicht.. Außerdem gab es noch etwas Wald für den Notfall. Insgesamt waren es 24 Hektar, was eigentlich viel ist für die Gegend, ein Gemüsebauer in der Pfalz hat in der Regel weniger, er braucht ja auch nicht mehr, weil er teurer verkaufen kann.. :)

    Ein Bauer ist ja Unternehmer und muss mit dem zurechtkommen was er erwirtschaftet. Deshalb war die Viehhaltung (20 Kühe, ? Schweine) für meine Großeltern wichtig, ebenso, dass die Hühner Eier legten- natürlich nicht jeden Tag. Eier, die man nicht selbst brauchte, und Mich wurden verkauft. Die Schweine, wenn sie keine Muttersau war, dann auch verkauft und zwar an den Metzger. Es gab bis Anfang der 50ziger noch 2 Pferde für die Arbeit auf dem Feld, denn einen Traktor konnten sie sich noch nicht leisten.
    Die Tiere meiner Großeltern wurden nicht beim Züchter gekauft, sondern selbst, wie soll ich sagen, großgezogen. Die Hühner hatten ihren Hahn und zur Sau kam noch der Eber und die Kühe wurden vom Tierarzt besamt. Aber eben nur soviele wie notwendig, denn sie mussten ja ernährt werden und Futter hat man nicht zukaufen wollen. Das musste der Hof hergeben.

    Von dem Erlös aus der Getreide, Rüben- und Kartoffelernte und der Milch mussten 2 Familien (10 Personen insgesamt) leben. (Der Eierverkauf war nur ein Zubrot). Sprich Kleidung , Schuhe, Haushaltsgeräte, Lebensmittel (im Garten wuchs einiges, aber nicht alles), Hygieneartikel etc musste alles gekauft werden

    Da kann man sich Sentimentalitäten schlecht leisten, aber und das ist mir nun wichtig herauszustellen, man ist abhängig von den Tieren und das führte, zumindest in dieser Familie, zu großem Respekt und Achtung gegenüber den "Nutztieren". Bei einer schlechten Ernte hatte man trotzdem noch ein Einkommen (Milchverkauf) und wehe eine Kuh wurde mal krank, dafür wurde der Arzt geholt, für die Menschen eher nicht, da musste es schon ganz schlimm kommen. Und die Pferde wurden im Winter auch nicht angespannt um die Kinder in den 40ziger/ 50ziger Jahren die 4 km zur Schule zu bringen, die mussten auch bei kniehohem Schnee zu FUß hin und zurück. Das Pferd wohlgemerkt war zu wertvoll, als dass ihm bei diesen Witterungsverhältnissen etwas passiert wäre.
    Und noch etwas: In den Wirren des Kriegsendes ist mein Großvater losgezogen, um den "Fuchs" (sein Zug- und Reitpferd) den die Wehrmacht mitgenommen hat, wieder zurück zu holen und brachte sich damit in Lebensgefahr, und das obwohl diese 2 andere Pferde zurückgelassen hatte die die Arbeit hätten machen künnen. Der "Fuchs" gehörte zur Familie und den hat er heim geholt. Das war für ihn das Selbstverständlichste von der Welt.

    Nutztiere kann man benutzen / ausnutzen wie du richtig sagst, aber es geht auch anders, dem Tot allerdings kann man dabei nicht ausweichen. Ich persönlich denke, dass das "Nützliche" eher geschützt wird, das "Unnütze" (wer auch immer das so definiert) nicht. Andererseits, gibt es überhaupt etwas, das unnütz ist?

    LG Adaneth
     
  35. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    @ akazie
    @ Alle



    Ja ich bin der Meinung das Menschen in einem gewissen Maße tierisch Erzeugnisse zu sich nehmen müssen, da unser Körper bestimmte Stoffe daraus benötigt
    In der Entwicklung der Menschheit waren tierische Lebensmittel lange Zeit ein wichtige Grundlage zum Überleben der jeweiligen Sippe, da sich der Anbauen von pflanzlichen Produkten, erst im Verlauf der Entwicklung der Menschheit entwickelt hat. Das bedeutet, das Menschen schon seit Jahrhunderten tierische Produkte zu sich nehmen bzw. genommen haben, woran sich unser Körper angepasst hat. Jetzt sofort auf jegliche tierische Produkte zu verzichten bedeutet das unser Körper bestimmte Stoffe, an die er sich über Jahrhunderte gewöhnt hat, mit einem Schlag nicht mehr erhält, diese dürfte dann zu Mangelerscheinungen bei diesen Stoffen kommen, was am Ende zu krankhaften Veränderungen in unserem Körper führen könnte.
    Ein Beispiel für eine artfremde Ernährung und ihre Auswirkungen hat uns ja des Verfüttern von tierischen Abfällen an Rinder gezeigt, diese hatten ja danach den so genannten "Riderwahn", denn diese Tiere sind bedingt durch ihrer Entwicklung reine Pflanzenfresser.
    Bei der momentane Tierhaltung handelt es sich um eine Produkt unserer Zivilisationsentwicklung der letzten Jahrzehnte. Dies entstand aus der Tatsache heraus, das immer mehr Menschen billige Waren kaufen und immer mehr Lebensmitten benötigt werden, bedingt durch den Bevölkerungswachstum auf der Erde.Dadurch entwickelte sich ja erst die Massentierhaltung in diesem Ausmaße, was wiederum dazu führte, das Kleinbauern, die ihre Tiere noch Artgerecht hielten oder auch noch halten Ihre Existenzgrundlage verloren oder verlieren, da sie diesem Preiskampf nicht mitmachen können. Dies wiederum bedeutet, das noch mehr Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren, wodurch der Markt immer mehr in die Hände der Massentierhaltung fällt.
    Ein Weg aus dieser Sackgasse ist, nach meiner Meinung, nicht auf tierische Produkte zu verzichten, sondern diese dort zu erwerben, wo die Tiere noch Artgerecht gehalten werden, was wiederum mit einen höheren Arbeitsaufwand verbunden ist und somit Arbeitsplätze schafft oder erhält.



    Dies ist meine persönliche Meinung und ich möchte damit keinem zu nahe treten. Jeder hat das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben, und dies werde ich auch akzeptieren.
     
  36. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Wir essen seit der Neolitischen Revolution anders als unsere Vorfahren, die noch Jäger und Sammler waren und nicht unbedingt gesünder. kann man zB im Neanderthalermuseum bei Düsseldorf sehen.

    Aber nicht nur, dass wir Tiere überhaupt essen ist ein Problem (für viele) aber auch dass so viel weggeworfen wird

    Hier gibt es Veranstaltungen dagegen - Quelle: Newsletter "Meine Landwirtschaft"

    Bundesweite Aktionstage "Teller statt Tonne"

    Warum landet die Hälfte unserer Lebensmittel auf dem Müll und wer ist dafür verantwortlich? Der Dokumentarfilm „Taste the Waste“ gibt darauf Antworten. Zum Kinostart finden jetzt in über 20 deutschen Städten Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung statt. Motto: "Teller statt Tonne". Von Berlin bis Stuttgart wird auf öffentlichen Plätzen und Straßen zu gemeinsamen Essen und Debatten über die Wertschätzung unseres Essens geladen. Die Mahlzeiten bestehen ausschließlich aus Lebensmitteln, die sonst auf dem Müll oder bereits auf dem Acker vergammeln würden.

    Achtung Kurzentschlossene: Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag, den 10. September ab 12 Uhr in Berlin am Reichstagsufer statt (S-Bhf Friedrichstrasse, vor dem Bundespresseamt). An der Tafel für über 1000 Menschen nehmen auch allerlei Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Landwirtschaft Platz. Der Aktionskoch Wam Kat tischt auf und lädt Sie alle ein: Iss mit uns! Weiteren Aktionen: Mainz (16.09.), Stuttgart (17.09.), Aachen (19.09.), Brüggen (20.09.), Marihn (24.09.), Neuss (25.09.) und Köln (16.10.). Alle Termine finden Sie
    http://tastethewaste.com/info/dates
     
  37. akazie

    akazie Active Member

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    @Pollywauz

    Es ist nicht artfremd, wenn man sich pflanzlich ernährt, da wir keine Carnivore sind. Auch muss man keinen Nährstoffmangel erleiden, wenn man sich pflanzlich ernährt. Es gibt fast nichts, was man nicht auch aus pflanzlich Kost bekommt könnte (zu Vit. D3 und B12 hatte ich mich bereits in einem anderen Thread geäußert). Das beweisen tausende gesunde rein pflanzlich essende Menschen. :)
     
  38. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung
     
  39. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

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    Ich denke, das Problem sind und waren die Salmonellen
     
  40. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Harth-Pöllnitz
    Tiertransport: Deutschland exportiert blutige Schweine nach Österreich

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  41. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

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    Beendigung der betäubungslosen Ferkelkastration

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  42. Hm...ich weiss nicht, ob das nicht viele Menschen wissen....darüber wurde ja nun schon eine Menge geschrieben..ich glaube eher, dass die Menschen die Augen davor verschließen. ;( umso wichtiger, dass wir immer wieder daraufhin weisen.
     
  43. Natura

    Natura Well-Known Member

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    Ich hatte übrigens mal beim kiwi-Verlag angefragt ob man uns ein Exemplar des Buches zur Verfügung stellt für einen Wettbewerb. Antwort war, es würde sich so eine Ausgabe für so ein kleines Forum mit viel zu wenig Usern lohnen.....

    LG,
    Lars
     

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