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Standby bei Geräten selber messen

Dieses Thema im Forum "Energiespartips" wurde erstellt von Natura, 19 Juni 2011.

  1. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
    Beiträge:
    1.598
    Die Wahl des richtigen Messgerätes ist entscheidend

    Bei vielen Elektrogeräten kann man weder am Gerät noch in den Beschreibungen Angaben zu Standby-Verbrauch finden. Bei älteren Geräten hat man oft keine Unterlagen mehr. Um festzustellen, wie viel Strom ein Gerät im Standy verbraucht, bleibt nichts anderes übrig, als den Verbrauch selber zu messen.

    Die Wahl des richtigen Messgerätes

    Bei guten Elektrogeräten liegt der Standby-Verbrauch bereits bei unter 0,5 W, bei etwas älteren Geräte um die 1 bis 1,5W, aber es gibt auch Verbraucher, bei denen sich die Hersteller wenig Gedanken um den Standby-Verbrauch gemacht haben und da sind mir auch schon Geräte mit bis zu 40W untergekommen.

    Um den Stromverbrauch dieser Geräte vernünftig messen zu können, sollte man sich ein Leistungsmessgerät zulegen. Fallweise sind diese bereits ab 10 € zu bekommen, doch sollte man nicht unbedingt zum billigsten Gerät greifen. Manche Geräte messen erst ab 5 oder 10W (oder VA) Leistungsaufnahme genau. Diese Geräte sind für Standby-Verbrauchsmessungen nicht geeignet. Es sollten daher nur Messgeräte angeschaft werden, die ab 1W (oder zumindest 1,5W) genau messen. Ich musste leider schon Erfahrung mit Geräten machen, die ab 10W genau messen und diese sind für Verbräuche von 1 bis 5W selten zu gebrauchen, die Messwerte diese Geräte haben teilweise Abweichungen um das doppelte des Wertes ergeben. Mit solchen Messwerten kann man aber nichts anfangen. Deshalb sollte man beim Kauf seines Messgerätes genau hin sehen.

    Wer sich mit dem Thema Leistungsmessung intensiver beschäftigen will, kann sich auch überlegen, gleich ein Leistungsmessgerät mit Datenloggerfunktion anzuschaffen. Da können Verbraucher über einen längeren Zeitraum überwacht und anschließend die Daten am Computer nachbearbeitet werden.

    Mit freundlicher Genehmigung durch: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1060069
     

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