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Klimawandel bedroht den Weltfrieden

Dieses Thema im Forum "Öko-News" wurde erstellt von Natura, 28 Juli 2011.

  1. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
    Beiträge:
    1.598
    Erstmals hat der Sicherheitsrat der UNO den Zusammenhang des Klimawandels und des Weltfriedens diskutiert und bestätigt.

    Ab sofort muss der UN-Generalsekretär den Rat regelmäßig über die Folgen des Klimawandels informieren.

    In der Debatte in New York sagte der deutsche Chef der Umweltorganisation der UNO, Achim Steiner, ganze Staaten seien durch den Klimawandel gefährdet. Vor allem in Entwicklungsländern könnten Hochwasser, Stürme und Dürre alles zerstören, was in den letzten Jahrzehnten an Fortschritten erreicht wurde. Die akute Hungerkatastrophe in Somalia und am ganzen Horn von Afrika sei ein Hinweis auf die Gefahr.

    In Afrika sind heute schon 18 Millionen Umweltflüchtlinge unterwegs. Künftige Trockenperioden können noch viel mehr Menschen zur Flucht zwingen – auch in Südostasien.

    Der dramatisch anwachsende Meeresspiegel vertreibt schon heute die Bewohner aus den afrikanischen Küstenregionen. Der Meeresspiegel steigt schneller als in den letzten 2.000 Jahren, warnen die Klimaforscher.

    Dass der Klimawandel ab sofort auf der Tagesordnung des Weltsicherheitsrats steht ist ein großer politischer Fortschritt. Endlich bekommt das Thema damit den Stellenwert, den es realiter seit langem hat: Es geht um die Überlebensfrage der Menschheit.

    Im Sicherheitsrat der UN wurden bisher Fragen von Krieg und Frieden, Aufrüstung und Abrüstung oder die atomare Bedrohung diskutiert. Jetzt hat das höchste Sicherheitsgremium der Welt erkannt, dass nicht nur Bomben und Raketen, sondern auch der Klimawandel die Menschheit bedrohen.

    Mit freundlicher Genehmigung durch: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1061106
     
  2. 7little46

    7little46 Well-Known Member

    Registriert seit:
    16 Januar 2011
    Beiträge:
    98
    hmpf

    also den beitrag finde ich gerade etwas arg flach

    gerade was somalia angeht ist die sache doch wesentlich komplizierter

    zudem wurde schon in den 90ern auf zusammenhänge hingewiesen, auch bei der UN

    und ob die "klimaflüchtlinge" immer auf den klimawandel zurückzuführen sind, halte ich in gewissen dimensionen für fraglich. als ich mein praktikum beim BUND gemacht habe und das thema klimawandel eingehend untersucht habe, hatte ich teilweise einen anderen eindruck.

    man darf konflikte nicht immer nur unter einem aspekt untersuchen und das als wesentlich hinstellen.
     
  3. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
    Beiträge:
    1.096
    Welchen Eindruck hattest du denn?

    Am Horn von Afrika gibts tatsächlich, meiner Meinung nach, auch noch andere Gründe für die aktuelle Situation, als nur den Klimawandel. Bevor ich die aber darlege würden mich deine sehr interessieren :)
     
  4. Pollywauz

    Pollywauz Lutz Wolfram Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2 Januar 2011
    Beiträge:
    754
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Harth-Pöllnitz
    Hier ein Presseartikel zu diesem Thema.

    Deutschland gibt China Mitschuld an Hungersnot

    Afrika-Beauftragter Nooke glaubt: Land an China zu verkaufen, ist nur für die Elite attraktiv – Kleinbauern werde jedoch die Existenzgrundlage entzogen.

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    Hungerkatastrophe befördert: Nooke prangert Landkauf an


    Zwar wird die Hungerkatastrophe in Ostafrika von einer Dürre ausgelöst, doch der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung macht auch China Vorwürfe. Die Landkäufe etwa in Äthiopien dienten nur einer kleinen Elite, so Nooke. Gleichzeitig würde Bauern die Lebensgrundlage entzogen. Derweil erreichen die ersten Hilfsflugzeuge Mogadischu.
     
  5. Na,ja soviel ich noch mitbekommen habe, hält die Regierung die Nahrungsmittel in Somalja wohl zurück. Die haben dort ein Lager gezeigt, wo seit Wochen Nahrungsmittel lagern, aber nicht freigegeben werden. Ich glaube, da muss mal was passieren.
     
  6. 7little46

    7little46 Well-Known Member

    Registriert seit:
    16 Januar 2011
    Beiträge:
    98
    Ja die Regierung da bzw das, was die rRgierung nennen, ist ein großes Problem. Das ist aber kein Problem seit vorgestern, sondern eines, dass seit ende der 80er Jahre besteht. Die und die USA waren Anfang der 90er vergeblich in Somalia militärisch und humanitär aktiv und haben es nicht geschafft, das Land zu stabilisieren. Wenn man sieht, was sie da gemacht haben - so richtig bemüht haben sie sich aber auch nicht. Und seitdem ist nicht viel passiert außer humanitäre Nothilfe.


    Edit: Habe nochmal die Groß- und Kleinschreibung editiert. Bitte demnächst dran halten
     
  7. Wir Menschen haben alle das Recht auf dieser Erde genügend Nahrung zu erhalten und es ist so grausam, dass alles so ungerecht aufgeteilt ist und das die Ärmsten noch ausgebeutet werden. Ich könnte kotzen.
     

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