1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im Natura-Forum!
    Registriere Dich kostenlos und diskutiere mit über Ökostrom, gesunde Ernährung, Bio, Nachhaltigkeit uvm
    Information ausblenden

Keine "Bad Bank" für AKW

Dieses Thema im Forum "Demos / Aktionen" wurde erstellt von Adaneth, 13 Mai 2014.

  1. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
    Beiträge:
    1.097
    Die AKW-Betreiber wollen die AKW an den Bund geben und so versuchen die Kosten für Störfälle, Rückbau und Lagerung den Bürgern aufzubürden. Das kann nicht sein.

    Quelle: ausgestrahlt -Newsletter vom 13.Mai 2014
    "
    Liebe Freundinnen und Freunde,

    wir sind von der Atomwirtschaft ja so einiges gewohnt. Aber sie können
    es immer noch dreister: Jetzt wollen sie also ihre Kraftwerke samt den
    Entsorgungs-Rückstellungen von 36 Milliarden Euro dem Staat "schenken",
    dann aber nicht mehr für künftige Kosten bei Störfällen, beim Abriss der
    Reaktoren, oder der Atommüll-Lagerung haften.

    Klar, die können rechnen und sie wissen, dass ihr eigenes Gerede vom
    billigen Atomstrom nie gestimmt hat. Jahrzehntelang haben sie sich an
    den AKW eine goldene Nase verdient und jetzt, da es richtig teuer wird,
    wollen sie die gigantischen Risiken an die Gesellschaft übertragen.

    (..............)

    Die Stromkonzerne untermauern ihren Vorschlag einer "Bad Bank" für
    Atomkraftwerke mit einer lupenreinen Erpressung: Eon, RWE und EnBW
    bieten an, ihre insgesamt 15 Milliarden Euro schweren Klagen gegen die
    Abschaltung einiger Reaktoren und gegen die Brennelementesteuer
    zurückzunehmen, wenn der Staat für alle Zukunft die Kosten für den
    Abriss der AKW und die Lagerung des Atommülls übernimmt.

    Das wäre zwar langfristig ein absolutes Minusgeschäft für die
    Bundesrepublik. Aber die jetzige Bundesregierung könnte sich davon
    locken lassen. Denn etwaige Schadenersatz-Zahlungen werden sofort fällig
    – die deutlich höheren Atommüll-Kosten erst später. Noch wird öffentlich
    dementiert – aber im Hintergrund laufen längst Gespräche.

    An einem Punkt sollten wir die Atomwirtschaft allerdings ernst nehmen:
    Ihre 36 Milliarden Euro Entsorgungs-Rückstellungen müssen schleunigst in
    einen öffentlich-rechtlichen Fonds, bevor die angeschlagenen
    Stromkonzerne pleitegehen. Dann wäre das Geld nämlich weg.

    Deshalb fordern wir von der Bundesregierung: Nehmt den AKW-Betreibern
    die Entsorgungs-Rücklagen ab, bevor die Konzerne pleitegehen. Aber
    entlasst sie nicht aus der Haftung für künftige Kostensteigerungen beim
    Abbau der Reaktoren und bei der Atommüll-Lagerung.

    Mach mit bei unserer Unterschriften-Aktion "Wir zahlen nicht für Euren
    Müll!" - je mehr Menschen unsere Forderung unterschreiben, umso stärker
    können wir öffentlichen Druck auf die Bundesregierung ausüben:
    https://www.ausgestrahlt.de/badbank
    "



    Bitte beteiligt euch an der Aktion von ausgestrahlt

    https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/badbank.html
     

Diese Seite empfehlen