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Bürger engagieren sich für ihre Region

Dieses Thema im Forum "Öko-News" wurde erstellt von Natura, 29 Januar 2011.

  1. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
    Beiträge:
    1.598
    Aktive Bürgerbeteiligung als Chance für die künftige Entwicklung

    Die Bürgermeister Leonhard Madreiter (Fusch) und Peter Eder (Lend-Embach) laden gemeinsam mit Forschern der Universität Salzburg zu Bürgerversammlungen in ihrer jeweiligen Gemeinde ein: Am 01.Februar um 19 Uhr geht es in der Turnhalle Fusch um „Unsere Zukunft in Fusch“ und am 3. Februar, 19.00 Uhr folgt beim Handlwirt die Veranstaltung „Lend-Embach 2020“. Die Veranstaltungen sind Teil des EU-Projektes „Demochange“, das von der Universität Salzburg koordiniert und mit Partnern durchgeführt wird.

    Sinkende Bevölkerungszahlen und die Überalterung der Gemeinden machen es notwendig, über Anpassungen im Bereich der lokalen Infrastruktur in den Bereichen Soziales und Versorgung zu diskutieren. Hierfür sind die Wünsche und Meinungen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung Ihres künftigen Lebensumfelds gefragt.

    Gemeinden profitieren von EU-Projekt

    Die Gemeinden Fusch und Lend-Embach im Unterpinzgau haben sich dazu entschlossen, als Pilotgemeinden am EU-Projekt Demochange, das von der Universität Salzburg koordiniert wird, teilzunehmen. Damit beschreiten sie den Weg einer aktiven Bürgerbeteiligung, um auf die bevorstehenden Bevölkerungsveränderungen angemessen zu reagieren. Die Veranstaltungen bilden den Start der Pilotaktion „Aktivierende Bürgerbeteiligung im Unterpinzgau“, welche im Rahmen des internationalen Projekts „Demochange. Strategien zur Anpassung der Regionalentwicklung“ initiiert wurde (Laufzeit: 2009-2012). Demochange wird aus dem Europäischen regionalen Entwicklungsfond (ERDF) kofinanziert und ist Teil der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit, die das Ziel verfolgt, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Alpenraums zu steigern. Nähere Informationen erhalten sie unter: www.demochange.at

    Quelle: UNi Salzburg

    Herausforderung für die Raumplanung: Demographischer Wandel

    Als einziges Projekt innerhalb des Alpenraumprogramms wird darin die Thematik des Demographischen Wandels bearbeitet. Das Land Salzburg und die Universität Salzburg, Fachbereich Geographie & Geologie (AG Sozialgeographie) gemeinsam mit der WissenschaftsAgentur, führen das Projekt in Kooperation durch. In der Modellregion Pinzgau-Pongau-Lungau wurden demographische Veränderungen auf kleinräumiger Ebene untersucht.

    Die Ergebnisse der Analysen werden genutzt, um zu einem besseren Verständnis über die vergangenen, aktuellen und bevorstehenden Veränderungen der Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Insbesondere die Entscheidungsträger und -trägerinnen in Raumplanung und Regionalentwicklung sollen für die demographischen Veränderungen sensibilisiert werden, um diese künftig in ihrer beruflichen Tätigkeit stärker zu berücksichtigen. Im Rahmen von Pilotaktionen werden erste konkrete Maßnahmen initiiert, die innerhalb der Modellregion und über diese hinaus weitergetragen werden können. Erfahrungen der Projektpartner in der Schweiz, Slowenien, Italien und Deutschland werden für die Pilotaktionen im Land Salzburg nutzbar gemacht und miteinander ausgetauscht. Demochange knüpft hierzu ein grenzüberschreitendes Wissensnetzwerk aus Experten der Regionalverwaltungen in den Bereichen Raumplanung und Regionalentwicklung, lokalen und regionalen Entscheidungsträgern, Wissenschaftern aber auch Studierenden der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Geographie. Die aus dem Projekt gewonnenen und laufend ausgetauschten Ergebnisse sollen anschließend auf allen Planungsebenen genutzt werden, um die zukünftige Raumplanung und Regionalentwicklung optimal zu gestalten.

    Mit freundlicher Genehmigung durch: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1056015
     

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