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Attacke auf Ökostrom?

Dieses Thema im Forum "Ökostrom" wurde erstellt von Natura, 14 Januar 2011.

  1. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
    Beiträge:
    1.598
    Quelle:
    www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt..._nt/article1507321/Attacke-auf-Oekostrom.html
     
  2. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
    Beiträge:
    1.097
    Die Leute tönen immer groß rum, wenns aber wirklich an den Geldbeutel geht, dann sieht es gleich anders aus. Bitte entschuldigt die Verallgemeinerung, aber manchmal geht mir einfach der Hut hoch.
    Außerdem gelingt es den Konzernen ausgesprochen gut, die Preissteigerungen den Ökos in die Schuhe zu schieben. Das Kartellamt versuchte ihnen ja Preisabsprachen nachzuweisen, gelang aber leider nicht. Interessant in dem Zusammenhang fand ich aber den Hinweis, dass Kraftwerke gedrosselt werden (angeblich, um den Preis künstlich hoch zu halten). Wenn man die Konzerne aber sondt hört, dann kann man kann kein einziges Kraftwerk abschalten, weil dann sofort das Licht ausging. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt.

    Der Dioxinskandal ist übrigens der beste Beweis , dass man nur billig aber nicht nachhaltig will. Auch wenn ich Aigner nicht wirklich leiden kann, in einem hat sie Recht, was wir kaufen entscheiden immer noch wir. Und ich kenne nur wenige Leute, die wirklich auch Bio kaufen, obwohl sie bei jedem neuen Skandal behaupten, dass sie das ab sofort tun werden. Das Gedächtnis der allermeisten ist enorm kurz.

    LG Adaneth
     
  3. 7little46

    7little46 Well-Known Member

    Registriert seit:
    16 Januar 2011
    Beiträge:
    98
    das sehe ich genauso, nur leider steht das so selten in den poplären zeitungen
     
  4. Jim Bob

    Jim Bob Guest

    Einfach zu Naturstrom wechseln

    Witziger weise hat ausgerechnet mein Ökostromlieferant www.naturstrom.de zum Jahreswechsel nicht die Preise erhöht. (y)

    Demnach kann es also wohl kaum am Ökostrom liegen wenn der Strom teurer wird ! :whistle:

    Tatsächlich ist es so das der Strom insgesamt an der Strombörse durch Wind- und Sonnenstrom sogar billiger geworden ist ( siehe Merit Order Effekt ) dieser Effekt führte sogar dazu das mehr eingespart wurde als die EEG Umlage an Kosten erzeugt.
    So gesehen müsste der Strom eigentlich billiger werden, allerdings werden diese Ersparnisse an der Strombörse von den Energielieferanten lieber dazu genutzt mehr Profit einzuholen und damit man noch mehr Reibach macht wird dem Verbraucher dieser Unsinn von den Mehrkosten durch die Ökoumlage erzählt, was dann auch noch meist kritiklos von den Medien weiterverbreitet wird.

    Also Leute, ran an die Tastatur und noch heute zu Naturstrom wechseln, dort gibt es 100% Ökostrom ohne Atom und zudem fließen auch noch 1,25 Cent pro kWh garantiert in den Neuanlagenbau !

    Worauf wartet ihr noch :?:
     
  5. Natura

    Natura Well-Known Member

    Registriert seit:
    5 November 2010
    Beiträge:
    1.598
    Wir sind ebenso Naturstromkunden :D

    [​IMG]
     
  6. maryll

    maryll New Member

    Registriert seit:
    15 Dezember 2010
    Beiträge:
    1
    Das stimmt leider. Aber wenn mal bedenkt, dass ständig alles immer teurer wird, was man zum Leben braucht, kann ich schon verstehen, dass die Leute sagen: Bis hierhin und nicht weiter.
    Die Spritpreise klettern hoch und höher, Strom wird teurer, diverse Wohn-Nebenkosten und Versicherungen steigen mindestens jährlich. Nur unsere Löhne und Gehälter werden nicht angepasst.
    Was ich persönlich wirklich schlimm daran finde: Einige wenige verdienen sich auf unsere Kosten eine goldene Nase, die Erhöhungen, werden nicht an die Produzenten (speziell Lebensmittel) weitergegeben, sondern versickern in den Dividenden der Aktionäre.
    Ich hab selbst grad unseren Einkaufszettel auf Bio umgestellt und bin erschrocken über das Loch in meinem Geldbeutel...
    Die Dinge, die einem wirklich am Herzen liegen, bezahlt man auch.
    Ich könnte jetzt kein Stück Fleisch mehr essen, bei dem klar ist, dass das Tier unter Qualen gelebt hat und gestorben ist. Und das ist eigentlich klar, wenn es kein Bio-Fleisch ist. Wenn´s eng wird im Geldbeutel, gibt´s halt mal ein paar Tage Pasta oder Gemüsesuppe...
    Das ist ein Weg, wenn man den beschreitet, gibt es kein Zurück mehr. Aber man muss da erst hinkommen. Bei mir hat es vom ersten Nachdenken bis jetzt ein halbes Jahr gedauert, manche brauchen noch länger.
    Und jedes Mal, wenn es einen neuen Lebensmittelskandal gibt, kommen ein paar Leute dazu, die auf Bio umsteigen. Sowas dauert halt seine Zeit, aber die Zeit und die Industrie arbeiten für uns... :)
     
  7. Adaneth

    Adaneth Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2011
    Beiträge:
    1.097
    Geldbeutel... Ich sags mal so, in meiner Kindheit gabs den Sonntagsbraten und 1x die Woche Wurst als Hauptgericht d.h. im Klartext 2x die Woche Fleisch. Wir lebten nun nicht vrgetarisch, weil meine Mutter tierische Fette benutzte. Milch, Käse Eier gab es auch, aber viele Gerichte kamen auch ohne aus. Viele traditionelle Essen kommen ohne aus. Und sind lecker dazu. Auf meinem Speiseplan stehen die meisten Gerichte noch und werden auch regelmäßig gekocht. Diese Gerichte schonen den Geldbeutel eindeutig, und es ist nicht jeden Tag Pasta.
    Leider gilt vieles davon als arme Leute Essen und wer will schon als arm gelten? Und das sehe ich als eigentliches Problem an. Bio ist für die "Ökospinner" und nur wer sich jeden Tag Fleisch leisten kann ist wer. :)
     

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